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Astrid Awards 2012

Das internationale Top-Mediendesign kommt aus Deutschland und der Schweiz

Deutschsprachige Dienstleister reichten nicht nur hervorragende Printmedien ein, sie werden auch in den Online-Disziplinen immer stärker. Das zeigen die Ergebnisse der internationalen Astrid Awards, mit denen die MerComm Inc. in den USA jährlich die besten Designs in der Unternehmenskommunikation auszeichnet.

Das internationale Top-Mediendesign kommt aus Deutschland und der Schweiz

Unternehmen und Corporate Publisher aus Deutschland und der Schweiz sahnten wieder einmal kräftig ab. Allen voran Burda Creative Group mit 23 Preisen (8 Gold, 5 Silber, 6 Bronze, 4 Honors) und KircherBurkhardt mit 18 Preisen (8,7,1,2), gefolgt von Hoffmann und Campe Corporate Publishing mit 7 Preisen (1,1,2,3), Journal International mit 7 Preisen (1,0,3,3) sowie muehlhausmoers mit ebenfalls 7 Auszeichnungen (0,4,2,1).

Im guten Mittelfeld liegen PRH Hamburg mit 4 Preisen (0/1/1/2) sowie Köckritzdörrich mit ebenfalls 4 Preisen (1/1/1/1). Loved glänzt mit 3 Preisen (1,2,0,3) für immerhin ein einziges Magazin. Signum, KD1 und Arnold.KircherBurkhardt erhielten jeweils zwei Auszeichnnungen. G+J Corporate Editors nahm insgesamt sechs Preise (0,3,0,3) mit, unter anderem für seine Kunden Swarovski, Hermes, Schenker und für den Audi Geschäftsbericht.

Die am häufigsten ausgezeichneten Medien sind alte Bekannte: Rekordhalter mit vier Preisen ist der Sennheiser-Geschäftsbericht zusammen mit seinem Onlineauftritt. Drei Preise erhielten das Audi Magazin: Gold (für die App), Bronze und Honors. Electronic Beats, von Burda Creative Group für die Telekom produziert, geht mit ebenfalls drei Urkunden (Gold für seine Fotografie, dazu Bronze und Honors) nach Hause. Überhaupt Fotografie: Die Burda Creative Group schaffte es, sämtliche Preise der Kategorie Fotografie von Gold bis Honors einzusammeln. Ebenfalls mit jeweils drei Siegen gingen das Haniel-Magazin enkelfähig (Gold in "Magazines", Bronze und Honors) sowie MAN Forum (Gold in der Kategorie Custom Publications) aus dem Wettbewerb. Die Printversion von Project M erhielt Gold für sein Cover sowie Silber und Honors.

Je zwei Preise gingen an die Medien Evonik (Magazin und App), Perspectives (Herausgeber Voith) PURE (Herausgeber Reicofil) und an das Mitarbeitermagazin Ship & Shore, das PRH Hamburg für E.R.Schiffahrt produziert. Mit jeweils einem Preis Newcomer und damit teilweise neu in den Chartbeakers sind die Corporate Publisher KD 1, Infel, Grasundsterne, Dow Jones sowie mpm media process management.

In vielen Kategorien fällt die Präsenz der deutschen und schweizerischen Teilnehmer extrem auf. Bei "Custom Publications" zum Beispiel sind deutschsprachige Unternehmen mit 23 von 24 Preisen quasi tonangebend. In der Kategorie "Magazines" kassieren die germanischen und eidgenössischen Blattmacher 88% aller Preise. Stark ist die mitteleuropäische Allianz auch in den Kategorien "Fotografie" (100%), "Graphik Design (gemeint ist Infografik, 85%), Mitarbeitermedien mit ebenfalls 85% und "Covers" mit 66%.

Zunehmend häufiger sind hiesige Dienstleister auch in der Sammelkategorie "Websites" vertreten, wozu Apps, Digitalmagazine, Online-Geschäftsberichte und vieles mehr zählen.

Die Ergebnisse spiegelt sich auch im Chartbreaker 2013 wieder. Dieser verändert sich mit dem Preisegen erneut, wobei sich die Spitzengruppe, bestehend aus KircherBurkhardt und Hoffmann und Campe, allmählich abzusetzen beginnt.

→ Zum Chartbreaker 2013
→ Alle Ergebnisse

© CPWISSEN am 12.04.2013 12:40

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