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Theorie-Praxis-Schnittstelle

MarkSteins Publishing-Software tango media mit Hochschulerkenntnissen optimiert

Studierende der Hochschule der Medien in Stuttgart leisten wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Publishingsystems "tango media" zum ersten vollständig webbasierten DTP-Tool am Markt.

tango media 5.3

Im Sommersemester 2017 suchte die MarkStein Software GmbH Unterstützung bei Studierenden der Hochschule der Medien in Stuttgart. Sie sollten die Usability einer Weiterentwicklung des Multi-Channel Publishing-System "tango media" testen. MarkStein ging es darum, das bisherige Softwareangebot durch eine Web-Anwendung zu ergänzen, um Nutzer mittels Browser von überall her Print-Layouts erstellen und bearbeiten zu lassen. "tango media" ist breit etabliert und wird von Medien wie dem Handelsblatt, der WirtschaftsWoche und der Stiftung Warentest zur Produktion ihrer Publikationen in Print und Online eingesetzt. 

Die Studierenden des Masterstudiengangs Crossmedia Publishing & Management unter der Leitung von Professor Christof Seeger prüften also, wie sich webtechnologisch bedingte Eigenheiten der neuen Software auf die Bedienbarkeit und Nutzerfreundlichkeit auswirkten. Testpersonen lösten dazu bestimmte Layout-Aufgaben. Zugleich wurde untersucht, wie lange die Probanden zur Lösung der Aufgaben benötigten und wie sie sich während des Problemlösens äußerten. Eye Tracking gab weitere Anhaltspunkte zu Navigation und intuitiver Bedienbarkeit. Den Softwareentwicklern wurden im Anschluss alle Ergebnisse zur Verfügung gestellt.

Die wesentlichen Erkenntnisse sind nun in das neue Programmrelease "tango media 5.3" eingeflossen, das Anfang Januar erschienen ist. Geschäftsführer Michael Stühr von MarkStein Software:

„Die Anregungen wurden für eine bessere Bedienbarkeit konsequent umgesetzt, auch wenn wir dazu einige technische Herausforderungen zu meistern hatten. Mit MarkStein Web-Layout bieten wir das erste vollständig webbasierte DTP-Tool am Markt an.“

Studiendekan Seeger sieht seine Überzeugung bestätigt: „Gerade als Hochschule für angewandte Wissenschaften haben wir die Möglichkeit, konkrete Forschungsprojekte mit Praxisbezug zu realisieren und unsere Studierenden direkt in die Projekte einzubinden." Und selbstverständlich sei es auch eine schöne Bestätigung für die Studierenden selbst, wenn ihre Arbeit so wertgeschätzt wird.  

© CPWISSEN am 21.01.2019 16:31

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