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Köckritzdörrich bringt den Quant in die Medien

Junge Firma, junges Auto: Das erst jüngst gegründete Liechtensteiner Forschungslabor Nano Flowcell hat einen Elektro-Sportwagen mit revolutionärer Batterietechnik entwickelt. Die Reutlinger KD Group (Köckritzdörrich, Waterworks) soll den Elektrorenner nun weltweit bekanntmachen. Der erste Auftritt des Wunderautos ist in Genf.

Köckritzdörrich bringt den Quant in die Medien
Noch steht er im Dunkeln: Beim Genfer Auto-Salon soll der Quant ins Scheinwerferlicht rollen

Quant heißt das neue Dienstfahrzeug der KD Group, zu der die Agentur Köckritzdörrich Brand & Corporate und unter anderem die PR-Agentur Waterworks Public Relations gehören. Der Quant - nicht zu verwechseln mit dem Namen der BMW-Eigentüberfamilie Quandt - ist ein viersitziger Sportwagen mit Elektroantrieb, der seinen Strom aus einer revolutionären Batterie bezieht. Auf dem Auto-­Salon in Genf (06.-16.03) wird das Fahrzeug offiziell vorgestellt. Die KD Group hat den Auftrag zur internationalen Kommunikation des Elektrorenners gewonnen.

„Eine Weltpremiere zum Auto-­Salon kommunikativ zu begleiten ist schon eine spannende Herausforderung“, freut sich Geschäftsführer Berthold Dörrich. „Vor allem, wenn es sich um eine visionäre Antriebstechnologie handelt.“ Der Auftrag beinhaltet die Produktion einer deutsch‐ und englischsprachigen Broschüre, die internationale Presse‐ und Öffentlichkeitsarbeit, die Pressebetreuung in Genf sowie eine zweisprachige Pressemappe rund um das Fahrzeug.

Batterie nachfüllen statt laden
Das technisch Revolutionäre am Quant ist vor allem seine Batterie. Sie arbeitet nach der Flusszellen-Technologie. Die Redox-Flussbatterie (kommt von Reduktion und Oxidation) arbeitet mit flüssigen chemischen Speichermedien - Elektrolyten -, die in zwei getrennten Kammern zirkulieren. Beim Ionenaustausch der beiden Medien entsteht der Fahrstrom. Der Vorteil dieser Batterie: Zum Aufladen wird nur die Elektrolytflüssgkeit ausgetauscht, stundenlanges Laden wie bei herkömmlichen Akkus entfällt.

Hersteller ist das 2013 gegründete Unternehmen Nano Flowcell, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Vaduz, Liechtenstein. Der in Genf vorgestellte Quant-Prototyp soll die Flusszellen-Technik - hier Nano Flowcell-Technologie genannt - in der Automobilindustrie voranbringen.

„Die Herausforderung liegt in der einfachen Darstellung technisch und fachlich sehr anspruchsvoller Sachverhalte hin zu einer sehr verständlichen, breitenwirksamen Kommunikation“, beschreibt Waterworks-Geschäftsführer Volker Pulskamp-Böcking seine Aufgabe. „Die internationale Kommunikation muss dem Fachmann aus dem Bereich Forschung-­ und Entwicklung genauso gerecht werden wie Otto-Normalverbraucher.

© CPWISSEN am 04.02.2014 15:36

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