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Kommunikation der DekaBank

Print bleibt bei der DekaBank im Lead

Valerie Klemm, Leiterin Externe Medien bei der DekaBank, erläutert, wie Print- und Onlinemedien die Kommunikation der Bank unterstützen. Klemm referiert zum Thema auch beim Corporate Publishing Gipfel der Akademie des Deutschen Buchhandels am 29.10.2012 in München.

Print bleibt bei der DekaBank im Lead
Valerie Klemm

Welche Rolle spielt die Kundenzeitschrift fondsmagazin im Gesamt-Kommunikationsmix der DekaBank?
Sie ist das einzige Medium, mit dem die DekaBank direkt auf ihre Fondsanleger zugeht – um sie über Marktthemen, Finanz-Know-how und Fondsinvestments zu informieren. Insofern spielt das Magazin einen wichtigen Part im Kommunikationsmix der DekaBank. Dabei geht es vor allem um die Kommunikationsziele Kundenbindung, Reputation und Vertriebsimpulse.

Die Zeitschrift wird aktuell einem Relaunch unterzogen – welche Veränderungen sind geplant?
Die Neupositionierung folgt in erster Linie einem Generationswechsel: fondsmagazin richtet sich künftig verstärkt an jüngere Zielgruppen, die ein hohes Interesse an gut aufbereiteten Finanzthemen mit handfestem Nutzwert haben. Sie gilt es, noch stärker in Richtung Vermögensanlage zu aktivieren. In puncto Layout und Inhalt steht ein moderneres Outfit auf der Agenda, redaktionell ergänzt um informative Texte und Grafiken mit möglichst neutralem Tenor. Das sorgt für Glaubwürdigkeit, und diese ist heute mehr denn je gefragt, wie unsere umfangreichen Marktforschungen im Vorfeld der Neukonzeption ergeben haben.

"Spannender Content findet immer seine Leser"

Die Leserschaft des fondsmagazins ist überwiegend männlich, gut situiert und über 40 – das entspricht dem Profil von Tablet-Nutzern. Bietet sich da nicht auch eine Umsetzung als App an?
Mit dieser Zielsetzung waren wir auch gestartet. Aber die Leserbefragungen ergaben ein anderes Bild: Unsere Kunden sind, quer durch alle Altersklassen, immer noch Leser – und erst im zweiten oder dritten Schritt User. Aktuell ist nur ein geringer prozentualer Teil unserer Fondskunden auch Tablet-Nutzer. Eine wesentliche Botschaft aus der Konzeptionsphase: Spannender Content, gut verpackt, findet immer seine Leser – gerade im Printformat. Ein Magazin wird als wertschätzendes Signal in Richtung Kunden empfunden. Deshalb gilt für das "neue" fondsmagazin: Print bleibt im Lead. Allerdings flankiert durch eine neue, moderne Website und – perspektivisch eingeplant – eine eigene App-Version.

Wie sieht der Kommunikationsmix der Deka-Bank dann künftig aus?
Weit mehr als die Hälfte der aktuellen fondsmagazin-Leser nutzt regelmäßig und überwiegend gedruckte Informationen – das Internet rangiert mit 45 Prozent an zweiter Stelle. Und auch der Anteil der Leser, die derzeit ihr Fondsdepot für die Online-Nutzung freigeschaltet haben, ist ausbaufähig. Naturgemäß haben vor allem jüngere Leser eine höhere Online-Affinität, oft aber nicht ausschließlich, sondern ergänzend zum Printmedium. Das gilt ganz besonders für Finanzinformationen. Mit Blick auf unsere neue Kernzielgruppe der 30- bis 45-Jährigen heißt das: Print als Leitmedium, plus Online-Auftritt als aktuelle Informationsplattform.

Editorial Shopping – ist das ein Thema für die Deka-Bank?
Nur bedingt. Für die Finanzplanung und die Vermögensanlage ist eine persönliche Beratung sinnvoll, um das individuell passende Produkt zu finden. Deshalb soll unser Kundenmagazin, aber auch die fondsmagazin-Website, in erster Linie Interesse wecken – an Markttrends und Produkten. Der nächste Schritt ist dann idealerweise das Beratungsgespräch in der Sparkasse.

Die Fragen stellte Teresa Rasch

→ zum Corporate Publishing Gipfel 2012

© CPWISSEN am 23.10.2012 11:20

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