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Ein Start-up verspricht effizientere Webmagazine

Etliche Wege führen bereits vom Print- zum Online-Magazin. Ein Start-up aus München will diesen Markt nun aufmischen und verspricht günstiger, einfacher und besser zu digitalisieren.

Webmag-Gründer David Maus und Christian Wust. Bild: Thomas Kiewning BK Media Solutions

 

David Maus und Christian Wust, beide 34 Jahre, sind die Gründer des derzeit vom Media Lab Bayern geförderten Webmag. Webmag ist eine Corporate-Publishing-Plattform, mit der Unternehmen über einen webbasierten Editor digitale Kundenmagazine, Produktbroschüren, Kataloge, Whitepaper und andere Publikationen selbst erstellen können. Es gibt vorkonfigurierte Design-Templates, damit Mitarbeiter ohne besonderes technisches Wissen oder gestalterische Fähigkeiten hochwertige Magazine aufbauen und direkt veröffentlichen können. Aktuell hat Webmag einen "großen Nutzfahrzeughersteller" als Kunden, dessen Marketing-Mitarbeiter mit Webmag umsetzen. 

Vorteile gegenüber statischen PDFs: Die Inhalte der Webmag-Publikationen werden von Suchmaschinen gefunden – für höhere Reichweiten – und lassen sich zudem im Social Web teilen. Außerdem können für mehr Interaktion mit den Lesern auch Formulare oder Call-to-Action-Buttons integriert werden. Konversionsraten lassen sich über eingebaute Analytics auswerten. So funktioniert Webmag:

Webmag richtet sich neben Markenunternehmen und Herstellern auch an Verbände und andere Institutionen, die ihre Fachhändler, Marktpartner und Mitgliedsunternehmen bei der Digitalisierung unterstützen. Über eine Whitelabel-Lösung können sie digitale Magazine zentral als Vorlage zur Verfügung stellen.  

Das Start-up verspricht Kosteneffizienz und demnächst auch feste Paketpreise. Aktuell vereinbart Webmag die Preise bedarfsabhängig noch mit jedem Kunden einzeln. Wust: "Bei Webmag kommt alles aus der Cloud, so kann die Marketing-Abteilung die Software einfach selbst einführen und für sich nach Bedarf nutzen."

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© CPWISSEN am 07.03.2019 10:50

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