.: Strategie
Krisenmanagemen bei VW

VW schüttet Asche auf sein Haupt

Erstmals seit Bekanntwerden des VW-Skandals zeigt das neue Führungsteam eine Reaktion nach draußen - oder besser: nach drinnen. Im VW-Mitarbeitermagazin "Autogramm" bezieht das Management Position.

VW schüttet Asche auf sein Haupt

Das Damoklesschwert schwebt über Volkswagen. Der Verlust von Arbeitsplätzen ist noch nicht vom Tisch. Über weniger Leiharbeiter wird bereits diskutiert, wie es der Betriebsrat bestätigt. Doch auch die Fest-Angestellten haben Angst um ihre Jobs.

Denn die gesamte Tragweite des Skandals ist noch nicht erkennbar – weder für Volkswagen mit seiner bunten Markenpalette, noch für die Auto- und Zulieferbranche oder gar den Wirtschaftsstandort Deutschland.

Was nahe liegt, klingt dennoch eher hilflos: das offene Eingeständnis im aktuellen Mitarbeitermagazin Autogramm, trotz aller CSR- und Compliance-Rhetorik das wichtigste zerstört zu haben, das Vertrauen. Und doch signalisiert Volkswagen, was gerade jetzt unverzichtbar ist: die Bereitschaft zum Dialog nach drinnen u n d draußen. Etwas mehr Erklärung hätte es allerdings, Wochen nach Bekanntwerden dieser Blamage, schon sein dürfen.

VW Vertrauen

Mehr zum Thema

© CPWISSEN am 19.10.2015 10:36

Zurück