.: Strategie
Olympia-Kommunikation

Die Medienfabrik fährt nach Sotschi

Die Medienfabrik, abonniert auf sportliche Großevents, bereitet sich bereits massiv auf ihren Auftritt bei den XXII. Olympischen Spielen in Sotschi vor. Wenn dann vom 8. bis zum 23. Februar Athleten aus aller Welt in 98 Wettbewerben um Medaillen kämpfen, ist das Team um Chefredakteur Michael Siedenhans mittendrin - in einem Redaktionsbüro im Deutschen Haus.

Sotschi-Team der Medienfabrik

Das Sotschi-Team der Medienfabrik: (v.l.n.r.): Jan Gläsker, Grafikleitung Corporate Communication, Michael Siedenhans, Chefradakteur Corporate Communication, Stefan Postler, Geschäftsführer, Jessica Sewerin, Projektmanagerin Corporate Communication und Tobias Uffmann, Bereichsleiter Corporate Communication

Die Welt hat mit Sotschi zweifellos ihre Problem-Olympiade. Die Absage von Bundespräsident Joachim Gauck ist auch eine Absage an ein Großevent-Format in Schwellenländern, das dringender Diskussion bedarf, soll nicht eine ebenso historische wie überzeugende Idee vom Treffen und friedlichen Kräftemessen der Nationen im Strudel von Machtdemonstration, Korruption und martialischen Maßnahmen gegenüber der Bevölkerung versinken. Wer kann da schon gänzlich ungeniert seine Schlittschuhe und Skier packen, um zum Rädchen dieses Getriebes zu werden?

Mehr als zehn Mitarbeiter für die Kommunikation
Dennoch haben sich alle Athleten mit viel Ausdauer und Selbstdisziplin auf dieses Event vorbereitet. Für viele ist es das Highlight ihrer Sportlerkarriere schlechthin. Und ihre Leistung gilt es zu würdigen. Für entsprechende Öffentlichkeitsarbeit im deutschen Team sorgt die Großevent-erprobte Medienfabrik. Gemeinsam mit einem Kollegen am Gütersloher Standort wird täglich ein achtseitiger Newsletter für das Deutsche Haus im kaukasischen Krasnaja Poljana produziert. Nach Peking 2008, Vancouver 2010 und London 2012 ist Sotschi bereits das viertes portliche Großevent, bei dem die Arvato-Tochter eng verzahnt mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Deutschen Sport-Marketing (DSM) vor Ort aktiv wird.

Im täglichen Newsletter Olympische Momente wird über das Abschneiden der deutschen Teilnehmer, das Geschehen im Deutschen Haus, die Besuche von VIPs und Wirtschaftsdelegationen sowie über Kurioses und die Ereignisse im Hintergrund der Spiele berichtet. „Unser Redaktionsbüro mit Michael Siedenhans ist direkt im Deutschen Haus. Dort treffen sich alle: Athleten, Sponsoren, Förderer, Gönner und die Stars der Spiele“, erklärt Stefan Postler, Geschäftsführer der Medienfabrik. „Die Olympischen Momente sind das wichtigste Infoblatt für die deutsche Olympiagemeinde vor Ort“, so Postler.

Die Grafik entsteht unter Leitung von Jan Gläsker komplett in Gütersloh, wo Sportexperte Jochen Büttner auch die Schlussredaktion übernimmt. Koordiniert wird das Projekt von Jessica Sewerin. „In der heißen Phase werden mehr als zehn Mitarbeiter an den täglichen Medien arbeiten“, ergänzt Tobias Uffmann, verantwortlicher Bereichsleiter in der Medienfabrik. Gedruckt wird nachts in Sotschi, damit der Newsletter am nächsten Morgen pünktlich ausgeliefert werden kann.

Die Deutsche Olympiamannschaft ist leicht mobil erreichbarSotschi App
Mit der vom DOSB konzipierten und von der Medienfabrik realisierten Applikation können Fans alle Social-Media-Beiträge ihrer Lieblingssportler in einem Stream gebündelt auf ihrem Smartphone verfolgen.

Mit der App gehen wir den nächsten Schrittin unserer Kommunikation rund um die Deutsche Olympiamannschaft mit ihrem Motto ‚Wir für Deutschland‘. Näher dran an unseren Athletinnen und Athleten geht nicht. Christian Klaue, Pressesprecher des Deutschen Olympischen SportBundes.

Herzstück dieser App - sie ist sowohl auf Android- als auch auf iOS-konfigurierten Endgeräten nutzbar - ist der sogenannte Social Hub der Deutschen Olympiamannschaft. Hier laufen alle Facebook- und Twitter-Beiträge von Athleten, Mannschaften und Verbänden zusammen. An keinem anderen Platz kann man gebündelt mit so vielen Athleten in Kontakt treten. Ein Swipe über den jeweiligen Beitrag - und schon ist die Interaktion mit den Olympiastars möglich.

Die Medienfabrik übernimmt auch die Raumgestaltung
Wie bereits zu den Sommerspielen in London produzieren die Gütersloher auch alle Grafiken des Deutschen Hauses für Wände, Banner und Schilder. Auf 685 Quadratmetern entsteht im Restaurant „Chalet“ das temporäre Wohnzimmer des deutschen Sports zu den Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2014.

Faktor SportBereits erschienen ist drei Wochen vor den Olympischen Winterspielen ein Olympia-Spezial des vierteljährlich getakteten Magazins Faktor Sport, herausgegeben vom DOSB und der DSM. Im Mittelpunkt der Sonderausgabe stehen die Athleten, olympische wie paralympische, sowie als Extra der kompakte „Olympiaplaner“ zum Herausnehmen mit allen Wettkampfterminen und Sportstätten auf einen Blick. Die Medienfabrik gestaltete die 76-seitige Spezialausgabe und lieferte redaktionelle Beiträge. Das Magazin ist mit dieser Ausgabe erstmals auch an allen Bahnhofsbuchhandlungen, an Flughäfen und an vielen Kiosken in Deutschland zum Preis von 4,50 Euro erhältlich.

Die Medienfabrik fährt nach Sotschi

© CPWISSEN am 28.01.2014 11:16

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