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Social-Media im B-to-B, Teil 2: Worauf es ankommt

Social Media hat in der B-to-B-Kommunikation einen festen Platz – oder sollte ihn zumindest haben. Der Bundesverband Industriekommunikation (bvik) zeigt in seiner Whitepaper-Reihe "Social Media im B2B", wie Unternehmen Entscheider erreichen und aktivieren können.

Social Media Nutzung

Das erste Whitepaper richtete sich an Industrieunternehmen, die vor den ersten Schritten im Social Web stehen. Jetzt hat der Verband den zweiten Teil veröffentlicht, der an Unternehmen mit ersten Erfahrungen in diesem Bereich ausgerichtet ist. Im Fokus stehen dabei die Trendthemen Influencer Marketing und Social Selling.

Social Selling  
Um Kunden möglichst früh in der Customer Journey zu erreichen, empfiehlt der BVIK Unternehmen den Einsatz von sozialen Medien. Hier können sie Interessenten identifizieren und mit ihnen in Kontakt treten. Am besten funktioniert dieser Kontakt mit Hilfe von relevantem und nützlichem Content. Im B-to-B bieten sich vor allem die Business-Netzwerke XING und LinkedIn an. Auf beiden Plattformen können Unternehmen gezielt nach potenziellen Kunden recherchieren, Kontakt aufbauen und pflegen. Xing richtet sich an deutsche User, Linkedin ist international aufgestellt. Welches Netzwerk besser geeignet ist, hängt von der eigenen Zielgruppe und den geplanten Aktivitäten ab.

Allerdings müssen für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie auch Voraussetzungen geschaffen werden. Zeit und Personal ist ebenso nötig wie ein professionelles Projektmanagement sowie die klare Definition der Ziele und Prozesse.

Storytelling
Eine weitere Voraussetzung, um im Social Web zu überzeugen, sind die Inhalte. Nutzer erwarten in den sozialen Medien exklusive und authentische Inhalte, die über reine Produktnews hinausgehen. Wer Social Media als Unterhaltungsmedium versteht oder gar als reine Vertriebsplattform missversteht, wird scheitern. Eine authentische Kommunikation auf Augenhöhe, verbunden mit einer emotionalen Ansprache sind der Schlüssel zum Erfolg. Hierfür braucht es einen Storytelling-Ansatz.

Visueller Content
Social-Media-Nutzer bevorzugen visuellen Content, daher sollten Marketingverantwortliche Bilder – gerne animiert – und Videos in ihre Social-Media-Kommunikation integrieren. Für den Social-Media-Einsatz eignen sich vor allem kurze Filme wie Trailer von Produktfilmen, speziell für Social Media erstellte Kampagnenfilme, FAQ-Kurzfilme, in denen man einzelne Kundenfragen knapp beantwortet, oder Testimonial-Filme, in denen Kunden selbst zu Wort kommen. Dies schafft Nähe und Authentizität. Auch Event-Filme oder Live-Videos, die Stimmungen einer Veranstaltung einfangen, sind  beliebt. Letztere vermitteln ein authentisches Bild des Unternehmens, ermöglichen den Dialog in Echtzeit und kommen vor allem bei Facebook zum Einsatz.

→ das komplette Whitepaper  

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© CPWISSEN am 17.01.2019 13:25

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