.: Strategie
Nach einem Jahr

Plannet baut Innovation-Studio aus

Plannet erweitert sein Innovation-Studio. Dort will das erst ein Jahr alte Unternehmen noch mehr kreative Prototypen entwickeln.

Plannet Innovation Studio

Die räumliche Erweiterung beschert dem Münchner Standort einen neuen „Co-Working Space", zusätzlich zu den bestehenden Arbeitsbereichen „XR-Lab" und „Design Thinking Area". Und auch personell wächst das Team und einen Creative Coder. Außerdem expandiert das Innovation Studio nach Hamburg, wo das Konzept im dortigen Haus der Kommunikation übernommen wird.

Im Studio sollen neue digitale Kommunikations-, Produkt- und Service-Ansätze sowie gemeinsam mit Kunden Prototypen sowie Pilotprojekte entstehen. Laut Klaus Schwab, Geschäftsführer und Partner der Plannet Gruppe, ändert sich die Zusammenarbeit mit dem Kunden. „Die meisten kommen ohne konkretes Briefing zu uns", erklärt er, „die Lösungswege werden erst erarbeitet."

IIm vergangenen Jahr wurden bereits 30 Prototypen entwickelt, darunter ein Facebook-Chatbot für Mini Deutschland. Für die Produktlinie John Cooper Works wurde dieser Chatbot im Messenger mit zahlreichen Zusatzfeatures wie 360°-Ansichten, Produkt-Slidern und Mini-Games realisiert. Außerdem musste der Bot auch in die Media-Strategie eingebunden und somit effizient mit Traffic versorgt werden. Über drei Minuten verbrachten die User durchschnittlicher im Chatbot-Dialog.


Eine Stimme für den Mini

Auch eine Sprachassistenten-Anwendung entwickelten die Kreativen für Mini. Hierbei ging es um einen Fahrzeug-Soft-Konfigurator auf Sprachbasis. Der Prototyp dient dabei als Lernumgebung und Inspiration für sprachbasierte Anwendungen der Zukunft.

Die Hypovereinsbank probierte sich an einem Alexa Skill, zusammen mit der Bank Austria. Das Sprachangebot liefert im ersten Schritt alle Basisinformationen zum Bankangebot und hält ein Finanz-Wiki sowie einen Währungsrechner bereit. Im Laufe des Prozesses wurde gemeinsam mit der Serviceplan-Tochter Facit Digital zudem ein neuer Studienansatz entwickelt, um die Qualität von Amazon Skills und Google Actions bereits im Entstehungsprozess zu überprüfen. 

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© CPWISSEN am 06.02.2019 10:29

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