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Wie ein Start-up per Video den Markenaufbau versucht

Sozialfinanz setzt für den Markenaufbau auf Storytelling per Video und lässt in den Spots die Puppen tanzen.

Sozialfinanz

Das Startup Sozialfinanz ist seit Ende 2018 auf dem Markt und will eine Schnittstelle zwischen Finanzbranche und Sozial- und Gesundheitswirtschaft darstellen. Zum Markenaufbau setzt der Finanzvermittler auf Storytelling per Video und lässt in den Spots die Puppen tanzen. Im Muppet-Show-Stil stehen zwei inkompetente Mitarbeiter eines Finanzdienstleisters im Zentrum der Videos, die als Negativ-Folie für Sozialfinanz dienen – erinnert an die Sparkassen-Werbung mit der 0815-Bank.

Ob der Muppet-Stil noch als moderner Ansatz für eine Branche gelten kann, die sich mit FinTechs gerade neu erfindet, sei dahingestellt. Wichtiger wäre es, den USP klar herauszuarbeiten. Das gelingt nicht überzeugend, wie der erste Spot zeigt:


Die Videos sind bei YouTube veröffentlicht und werden im Blog des Start-ups angeteasert. Beide Episoden zeigen, wie schwer es ist, von Beginn an eine ordentliche Reichweite aufzubauen. Das erste Video ist seit rund einem Monat online und zählt 2.800 Views, die aktuelle zweite Episode erreichte nach zwei Tagen keine 200 Views. Mit zwei bis drei Minuten sind die Clips auch sehr lang.

Die Gründung von Sozialfinanz wurde von der Bank für Sozialwirtschaft im Rahmen ihrer Digitalstrategie angestoßen. Das Start-up erarbeitet und organisiert Finanzierungslösungen für Unternehmen, Verbände, Stiftungen sowie andere Organisationen. Nach einer Kundenanfrage gibt Sozialfinanz einen Überblick über die Konditionen verschiedener Finanzierungsmöglichkeiten. Bei einem Abschluss erhält Sozialfinanz eine Vermittlerprovision der Finanzierungspartner. Für die Kunden soll so ein transparenter Überblick geschaffen und für die Finanzdienstleister ohne eigenen Akquiseaufwand eine Kundengruppe erschlossen werden.

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© CPWISSEN am 27.02.2019 11:18

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