Automobil
Schrumpfkur für das Mini-Magazin
Jetzt ist es "amtlich": das Magazin THE MINI INTERNATIONAL schrumpft. Zweimal soll es künftig erscheinen, statt ehemals viermal. Am 15. September 2009 wird die erste Ausgabe nach dem Relaunch pünktlich zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt vorgestellt.
Der monothematische Ansatz des bisherigen Magazins ist verschwunden. Schließlich sind inzwischen 31 Städte und deren "Creative Class" aus Kunst, Wissenschaft, Design, Architektur, Nachhaltigkeit, Musik, Mode, Literatur und Food porträtiert. Jetzt wird die Themenpalette breiter: nicht eine Metropole, sondern die vielen bunten Cities weltweit sind Thema. Und mittendurch zwischen Berlin und Bejing braust erkennbar deutlicher als früher das Kultobjekt der urbanen Bewohnerschaft. Der Mini pfeift also auf das Understatement seiner ersten deutschen Jahre und zeigt, was er zu bieten hat. "Weil Mini mit Stil und Kultur in engem Kontakt steht, nehmen das Auto und seine Welt sehr viel mehr Platz im Heft ein als bisher" erläutert Kai Laakmann, Geschäftsführer von Hoffmann und Campe Corporate Publishing. Die Hamburger konnten trotz massiver Angriffe ihren Auftrag retten – unter anderem soll um diesen auch Gruner und Jahrs Brigitte-Chefredakteur Andreas Lebert heftig gebuhlt haben.
Inhaltlich gliedert sich das überarbeitete Magazin in drei Rubriken. In "MINI Life" geht es um Business, Travel, Wissenschaft, neue Ideen und alles, was sich dazu bei Mini und rund um das Kultwägelchen tut. "MINI Culture" widmet sich kulturellen Themen, aktuell dem Percussionisten Martin Grubinger. "MINI Design" zeigt Alltagsästhetik, von Produktdesign über Architektur bis Mode und was sie allesamt inspiriert - iPhone-Applikationen sind dabei ebenso Thema wie das neue Mini-Coupé.
Die Auflage wurde leicht erhöht von 230.000 auf rund 240.000 Exemplare. Zu den fünf Sprachversionen, die es bislang gab (Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Chinesisch) soll bald auch eine spanische hinzukommen.





