Auf nach Oberstaufen
Wie sich eine Urlaubsregion im Allgäu neu im Social Web erfindet - mit Twitter, Facebook, Reisecommunity und Web-TV
Urlaub in Deutschland - auch die Social Media Community findet
zunehmend Gefallen daran. Das liegt auch an attraktiven
Dialogangeboten, wie sie beispielsweise Oberstaufen im Allgäu bietet.
Online-TV, Facebook, Twitter und Reisecommunity, den Allgäuern ist das
alles nicht mehr fremd, wenn es um die Vermarktung ihres
Schroth-Heilbads geht. Schließlich haben die Mitarbeiter
der Gästeinformation in Kursen gelernt, was sich hinter Twitter und Co.
verbirgt - vor allem, dass man auf jedes Gezwitscher schnell und
persönlich antworten sollte.
Und so findet sich eben auch schnell guter Rat, wenn ein Wanderer auf
dem Gipfel des Hausbergs twittert: "Bin gerade auf dem Hochgrat. Hat
jemand einen Tipp, wo man hier guten Kuchen essen kann?“ Die
Touristinfo hatte den Tipp - der so Versorgte retweetete die Empfehlung
sogleich an seine Follower und in kurzer Zeit erfuhren viele
Allgäu-Ahnungslose von Oberstaufen.
Benjamin Buhl, der 23-jährige Pressesprecher von
Oberstaufen Tourismus scheint ziemlich sattelfest in Sachen Social Web:
„Die Gäste werden so zu Botschaftern und tragen authentische
Informationen zusammen. Diese können wir dann streuen und aktiv für die
Bewerbung Oberstaufens nutzen.“ Buhl brachte Oberstaufen zu Facebook
und Twitter. In der Reisecommunity tripsbytips.de
haben sich reichlich Empfehlungen zu Hotels, Nachtleben, Shopping,
Ausflugs- und Freizeitzielen angesammelt. Buhl: "Die User tauschen
Tipps, zeigen und beschreiben Oberstaufen aus ihrer persönlichen Sicht,
laden Videos hoch, diskutieren über die Oberstaufen-Angebote und
bewerten sie.“
Das neu eingeführte oberstaufen.tv bietet auf Handy und Homepage
Imagefilme, Dokumentarclips, Hotelinformation sowie Tipps für Feste und
Urlaubsprogramme. Hier laden Oberstaufen-Fans ihre eigenen Videos hoch,
sogar direkt vom Smart-Phone.
Auch Gastgeber und Gastronomen nutzen die neuen elektronischen Kommunikationswege der Touristinfo inzwischen erfolgreich. Angelika Schädler vom
Hotel Engel ist begeistert: „Wir bekamen eine Sieben-Tage-Buchung von
einem Gast, der einen Tag vorher noch gar nichts von Oberstaufen
wusste. Über einen Freund bei Facebook wurde er aufmerksam, verfolgte
auf der Oberstaufen-Fanpage die Beiträge anderer Gäste, fand eine
Empfehlung für unser Hotel – und buchte.“ Er war noch nicht einmal auf
der Homepage des Hotels gewesen.
Mehr zu den Social Media-Varianten von Oberstaufen unter www.oberstaufen.de und www.oberstaufen-plus.de.
© CPWISSEN 10.03.2010 15:44





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