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One fits all

Ringier Axel Springer öffnet Redaktionssystem

Ringier Axel Springer öffnet Medienmarken sein digitales Publishing-System – mit Lösungen für Redaktionen und weitere Geschäftsbereiche. Die Idee ist nicht neu.

Ringie Axel Springer teilt sein Redaktionssystem
Foto: Erik Lucatero

Im Software-as-a-Service-Modell bündelt Ring Publishing eine Plattform zum Erstellen und Veröffentlichen von Inhalten für mehrere Vertriebskanäle. Zugleich unterstützt das System die Monetarisierung und Personalisierung der Inhalte und Daten. Ring Publishing lässt sich auch für den Bedarf kleiner und mittlerer Unternehmen skalieren, verspricht kurze Entwicklungszeit für neue Produkte und soll auch das Testen neuer Konzepte vereinfachen. Jerzy Gulczynski, Leiter Ring Publishing bei Ringier Axel Springer:

"Mit Ring Publishing können unsere Kunden nun von all jenen Vorteilen digitaler Medien profitieren, die bisher nur großen und namhaften Unternehmen zur Verfügung standen. Ring Publishing ermöglicht es Medienmarken, unsere zwanzigjährige Erfahrung in der Entwicklung von digitalen Plattformen sowie eine verlässliche internationale Infrastruktur zu nutzen, und unterstützt sie so bei ihrem Wachstum."

Ring Publishing wird bereits in verschiedenen europäischen Ländern genutzt, vor allem in Polen: beim Online-Portal Onet.pl, Forbes.pl, Business Insider Polska sowie bei internationale Marken wie NOIZZ und Ofeminin. Insgesamt verwenden nach Auskunft von Ringier Axel Springer heute rund 60 verschiedene Medien-Websites das Ökosystem von Ring Publishing – ergibt 30 Millionen Nutzer pro Monat sowie 800 Journalisten und Redakteure.


Burda öffnete bereits 2016 sein auf Drupal basierendes Content-Management-System Thunder für Publisher weltweit. Sogar kostenlos. Die Idee hinter diesem Open Source System: Jeder Nutzer kann nach Bedarf ergänzende Module entwickeln – er muss sie dann allerdings der Thunder-Community zur Verfügung stellen. Denn schließlich spart er sich die Kosten für den Systemaufbau.  Am Ende soll dann jeder Beteiligte Publisher von sinkenden Entwicklungskosten profitieren und die IT-Firmen von kontinuierlich neuen Programmieraufträgen. Aktuell sind laut Burda rund 50 Entwickler am Thunder-Projekt beteiligt. Ansonsten bleibt es auffällig still um das Projekt. 

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© CPWISSEN am 08.01.2019 14:55

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