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Kommunikationsstrategie

Schwache Akkus stören den Smartphone-Kanal

Was nutzen die besten Marketing- und Kommunikationskonzepte für das Smartphone und wem dienen die schicksten Gadgets und Gimmicks, wenn binnen kürzester Zeit die Akkus leer sind? Die aktuellen Lithium-Ionen-Akkus sind eine massive Schwachstelle.

Schwache Akkus stören den Smartphone-Kanal
Mit der Batterie auf Kriegsfuß: iPhone 4S

Das iPhone 4S hat so manchem Nutzer den Spass verdorben. Schuld sind viel zu kurze Akkulaufzeiten. In den Foren hagelt es Beschwerden. Da half auch das Update der Betriebssoftware auf iOS 5.0.1. wenig. Die Community ist sauer. Und dabei hat sie doch nur getan, was sich das Marketing so sehr wünscht: Dass sie sich in der iCloud tummelt, Videos auf YouTube und Firmenwebsites anschaut, sich an Facebook-Aktionen beteiligt, sich mit dem GPS-Chip orten lässt, und überhaupt mit drahtlosen Verbindungen wie WLAN, UMTS oder GPS seine 24-Stunden-Empfangsbereitschaft funkt.

Die Lithium-Ionen-Akkus können nicht mehr Takt halten mit der Entwicklung von Geräten und Software. Mit dem Glaubensbekenntnis von Apple oder Nicht-Apple hat das wenig bis gar nichts zu tun. Größere Screens, wie sie gerade von der Konkurrenz angepriesen werden, fressen noch mehr Strom. 

Was den Energieversorgern beim Festnetz-Computer noch viel Freude bereitete, dass nämlich immer mehr Anwendungen den Einsatz und damit den Stromverbrauch stetig wachsen ließ, treibt Akkuhersteller allmählich in die Sinnkrise.

Es bleibt wohl nur noch eine Frage der Zeit, dass nicht nur die Community der Nutzer, sondern auch die Marketer bessere Batterien fordern - oder im Worst Case der Technik wieder den Rücken kehren. Bleibt das Hoffen auf die klugen Köpfe von MIT (Massachusetts Institute of Technology), Fraunhofer und anderen, die an einer besseren Ausreizung der Technik und an ganz neuen Lösungen herumlaboriert. 

© CPWISSEN 16.11.2011 12:00

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