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Anwenderbericht

Alles nach Plan

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Immer mehr Verlage und Agenturen setzen bei Produktionsplanung und Produktions-Management auf die JournalSuite der Hamburger dataplan GmbH, seit Mitte 2017 auch die JDB MEDIA.


ProPublish dataplan

Die 1997 von Jens de Buhr in Hamburg gegründete Kommunikationsagentur mit den Schwerpunkten Corporate Publishing und Unternehmenskommunikation beschäftigt ein Team aus 75 Redakteuren, Grafikern, Marketingspezialisten und Beratern, das unter anderem für namhafte Publikationen wie den Vermögensberater – das Magazin für die DVAG-Berater und ihre Kunden, das Toyota-Kundenmagazin AUTO & LEBEN sowie mehrere Publikationen von EOS aus der Otto-Group verantwortlich zeichnet.

Zu einer der erfolgreichsten von JDB MEDIA realisierten Print-Publikationen hat sich das DUB UNTERNEHMER-Magazin der Deutschen Unternehmerbörse DUB.de mit einer Druckauflage von gut 285.000 Exemplaren entwickelt. „Aus den anfänglichen 80 Seiten Umfang sind mittlerweile bis zu 200 Seiten pro Ausgabe geworden – und das muss noch nicht das Ende der Fahnenstange sein“, sagt Marc-Oliver Prier, Chef vom Dienst und Projektleiter beim DUB UNTERNEHMER-Magazin.

Bisherige Planungsmethoden bezüglich Produktion und Ressourceneinsatz sind an Grenzen gestoßen. Prier: „Mit der manuellen Pflege und dem Abgleich verschiedener Exceldateien beispielsweise ist ein Projekt dieser Größenordnung und Taktung kaum professionell zu bewältigen.“ Folgerichtig sondierte JDB MEDIA den Markt und evaluierte passende Planungslösungen. Mitte 2017 entschied man sich für den JournalDesigner von dataplan. Mit der Einführung wurde der Hamburger Systemintegrator ProPublish beauftragt, der bereits seit zehn Jahren das eingesetzte Redaktionssystem WoodWing Enterprise betreute.


Hohes Maß an Flexibilität

Seit mehr als drei Jahrzehnten ist man bei der dataplan GmbH auf die Entwicklung von Software in Produktionsplanung und Produktionsmanagement spezialisiert. Das Flaggschiff – die JournalSuite – ist ein modulares Planungs- und Produktionssystem, das Cross-Media-Publishing unterstützt, über Schnittstellen zu allen gängigen Anzeigenbuchungs-, Layout und Redaktionssystemen verfügt und sich den individuellen Bedürfnissen der Kunden anpassen lässt.

Im Mittelpunkt der JournalSuite steht der JournalDesigner. Damit lassen sich alle Publikationsformen und -formate abbilden und sämtliche redaktionellen Elemente und Anzeigen in einer übersichtlichen Heftvorschau planen. Vorgaben und Positionierungswünsche von Anzeigenkunden und Redaktion können gleichermaßen berücksichtigt und bei Bedarf schnell und einfach per Drag-and-drop angepasst werden. Variable Sichten und Planungsmethoden gewährleisten ein hohes Maß an Flexibilität. Über den JournalDesigner können unterschiedliche Druckbögen, variierende Seitengrößen und Seitenformen innerhalb einer Publikation sowie Sonderformate abgebildet werden. Sowohl eine inhaltlich als auch eine technisch orientierte Produktplanung wird somit ermöglicht.


Systemübergreifend ohne Lösungsbrüche

Jedes Element im JournalDesigner ist regionalisierbar. Diese Regionalisierung setzt sich aus einer geografischen Komponente und einer demografischen Definition für die Abo-Auflage zusammen. Seiten können als Durchlauf- oder Splittseiten definiert werden; die platzierten Elemente werden auf ihre Regionalisierung überprüft und Über- oder Unterplatzierungen angezeigt. Darüber hinaus lassen sich mehrere Varianten einer Publikation in ein und derselben Planung per Mausklick parallel verwalten.

Die Terminkontrolle ist übersichtlich, die Rechtevergabe klar definiert. JDB MEDIA entschied sich für die JournalSuite von dataplan nicht zuletzt auch, weil es mit dem verwendeten Redaktionssystem WoodWing Enterprise des niederländischen Herstellers WoodWing Software BV nahtlos zusammenarbeitet.

Prier: „Durch die Konvergenz der Systeme können wir ohne Lösungsbrüche arbeiten. Die Heftstruktur des DUB UNTERNEHMER-Magazin kann automatisch oder manuell in unser Redaktionssystem exportiert werden. Dabei werden die Layoutdateien über vorhandene Templates oder auch ,blinde´ Musterseiten automatisch angelegt und korrekt paginiert. Auch das Anlegen von Platzhaltern etwa für Anzeigen ist möglich. Die Grafiker sehen neue oder geänderte Seiten, erstellen Layouts und legen Artikel für die Redaktion an. Über den JournalDesigner kann ich außerdem jederzeit den aktuellen Bearbeitungsstand von Layout und Text einsehen. Ich bin quasi in Echtzeit über den Produktionsstatus im Bilde und kann sehr flexibel bis kurz vor dem Druck auf Änderungen reagieren und umplanen.“ Falls nötig, kann die Chefredaktion auf Basis des aktuellen Planungsstands eingreifen. Die Visualisierung der Magazinstruktur sorgt für hohe Transparenz, Planungssicherheit und viel Zeitersparnis.

Supplements und Sonderbeilagen auf Knopfdruck

Eine besondere Herausforderung speziell bei der Produktion des DUB UNTERNEHMER-Magazins: Neben der umfangreichen Kiosk-Version liegt das Heft mit reduzierter Seitenzahl der Wirtschaftswoche und dem Handelsblatt als Supplement bei und erscheint darüber hinaus mehrmals im Jahr als Sonderbeilage in der Welt am Sonntag und DIE ZEIT. Mithilfe des JournalDesigners lassen sich nun auch diese Heftvarianten sehr viel einfacher und schneller planen.

Beispielsweise lassen sich fertiggestellte Seiten einer Kioskausgabe komplett in eine der Sonderausgaben kopieren. Und auch schon während einer Magazinplanung lassen sich ganze Themenstrecken per Kopie in die Heftstrukturen anderer Ausgaben transferieren und dort die Seitenumfänge individuell anpassen. Exportiert Prier diese Planungen aus dem JournalDesigner, werden die Informationen mit dem Redaktionssystem synchronisiert, sodass die Kollegen die Inhalte anpassen und zum Beispiel einkürzen können.


Teilautomatisierte Verknüpfung vereinfacht den Workflow

Der JournalDesigner strafft auch Prozesse im Rahmen der Anzeigenplanung. Dafür wurde das Tool mit der von den JDB MEDIA-Medienberatern gepflegten Dispositionsliste technisch verknüpft. Informationen wie Inserent, Umfang oder Platzierungswünsche werden jetzt im JournalDesigner synchronisiert und können unmittelbar in der Heftstruktur platziert werden. Anzeigenmotive lassen sich – genau wie Artikel – problemlos innerhalb der Heftstruktur verschieben. Alle Seiten paginieren sich automatisch korrekt durch.

Von Anzeigenkunden angelieferte Druckdaten wiederum erhalten individuelle Zuordnungen, die sogenannten IDs. Die PDF-Dateien lassen sich so einfach per Drag-and-drop an die gewünschte Stelle im JournalDesigner ziehen. Diese teilautomatisierte Verknüpfung von Anzeigenverkauf und -planung vereinfacht den Workflow und steigert die Produktionssicherheit. Prier: „Gerade was die Schnelligkeit und die Qualitätssicherung betrifft, ist der JournalDesigner für mich als Planer ein wesentliches Steuerungsinstrument. Natürlich ersetzt es nicht das persönliche Gespräch mit den Kollegen. Das soll es bei uns auch nicht. Doch schon jetzt – kurz nach der Implementierung – merken wir, dass der JournalDesigner hilft, unsere Produktionsprozesse zu straffen.“

Der nächste Schritt? Laut Prier prüft JDB MEDIA gerade, inwieweit der JournalDesigner auch für seine crossmedialen Projekte in der Print- und Digitalwelt genutzt werden kann.
→ Weitere Informationen auf der Microsite von ProPublish

 

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© CPWISSEN am 08.11.2017 13:18

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