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Ohne Photoshop

Die neue XPress-Version bearbeitet jetzt auch Bilddateien

Brechen neue Zeiten für XPress an? Mit der Version „XPress 2017“ löst Hersteller Quark ein Problem, das ihn seit der XPress-Markteinführung im Jahre 1990 begleitet.

Die neue XPress-Version bearbeitet jetzt auch Bilddateien

Während XPress-Markenchef Matthias Guenther von der „Leidenschaft“ der Quark-Entwickler „für Grafikdesign“ schwärmt und sich beinahe überschlägt vor Jubel über seine Leute, die „rund um die Uhr im Einsatz“ waren für die aktuelle XPress-Version Quark XPress 2017, bringt es der Journalist und Buchautor Martin Turner nüchtern auf den Punkt. „In diesem Jahr führt Quark XPress 2017 eine Reihe von Bildbearbeitungsfunktionen ein, die effektiv ein Ende des Hin- und Herschaltens zwischen verschiedenen Software-Anwendungen einläuten.“

Gemeint ist Photoshop aus der Werkstatt des Konkurrenten Adobe. Wer aktuell mit dem Layoutprogramm Quark XPress arbeitet, muss zum Missfallen der Quark-Strategen zugleich auch Adobe-Kunde sein. Ohne dessen ergänzendes Photoshop ist professionelles Arbeiten mit XPress nicht möglich, denn XPress beherrscht keine nennenswerte Bilbearbeitung. Mit der jetzt angekündigten Version 2017 soll XPress nun Werkzeuge bieten, die Bildbearbeitung erlauben, ohne das layour zu verlassen. „Nur noch in Spezialfällen wird man noch auf Photoshop angewiesen sein“, so Turner, der die Version 2017 bereits getestet und beschrieben hat. 

Neu sind diverse Wisch-Modi und Formen-Werkzeuge, dazu erweiterte mehrfarbige Verläufe, Farbverläufe für Rahmen, Formatübertragungs-Werkzeug für Objekte und reichlich Korrekturmöglichkeiten und Filter. Vor allem: Das System ist nicht-destruktiv. Es ändert nur Einstellungen und Darstellung in Online und Print, nicht aber die Ursprungsdatei selbst.

quark Software

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© CPWISSEN am 02.03.2017 17:09

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Kommentar von Erich |

Na, ja... Quark ist für mich DIE Software, die Publishing revolutioniert hat.

Sie bietet viel, und in der Version 2017 noch mehr. Die Unabdingbarkeit von Photoshop jedoch ist in den letzten Jahren, nachdem Adobe zu seinem Abonnementssystem gewechselt hat, durch Konkurrenzprogramme (Affinity Photo z.B.) stark in Frage gestellt!