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Mobilfunk-Standard 5G

Wie Ericsson den Datenverbrauch bei VR-Brillen reduzieren will

Das Schwedische Unternehmen Ericsson will den mobilen Virtual-Reality-Anwendungen neuen Schub verschaffen: mit bis zu 80 Prozent geringerer Datenlast und stromsparender VR-Brille.

Ericsson

Eye-Tracking-Sensoren messen den Sichtfokus der Nutzer – also das, was auch das menschliche Auge sieht – und übermitteln die Daten im intelligenten 5G-Netz in Echtzeit an die Cloud. Dort wird das umliegende Bildmaterial heruntergerechnet und nur der im Moment betrachtete Ausschnitt hochauflösend übertragen. Verknüpft mit dem Mobilfunk-Standard 5G lassen sich Daten so nahezu in Echtzeit zu übertragen – ohne Verzögerungen im Bildaufbau.  

Weiterer Vorteil: Noch sind mobile VR-Brillen wegen ihres hohen Stromverbrauchs meist nur wenige Stunden einsatzfähig und müssen dann wieder geladen werden. Die neue Ericsson-Technik verspricht deutliche Verbesserung. Stefan Koetz, Vorsitzender von Ericsson: "Die bedarfsgerechte Datennutzung ermöglicht das Einsparen von bis zu 80 Prozent der Last - das ist ein Vorteil für die Netzbetreiber und für die Mobilfunkkunden." 

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© CPWISSEN am 27.09.2018 10:43

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