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DAX 30

Kirchhoff analysiert Nachhaltigkeits-Reporting

Fast alle DAX 30-Unternehmen berichten inzwischen über Nachhaltigkeitsthemen. Ausnahme: Fresenius.

CSR Kirchhoff DAX

Bereits zum vierten Mal hat die Hamburger Agentur für Finanz- und Unternehmenskommunikation Kirchhoff Consult AG  die Nachhaltigkeitsberichterstattung der DAX 30-Unternehmen untersucht. Konkret vorgeknöpft haben sich die Hamburger separate Nachhaltigkeitsberichte, kombinierte/integrierte Berichte und GRI-Bilanzen mit Nachhaltigkeitsinformationen.  

Demnach bekennen sich bereits 82 Prozent der DAX 30-Unternehmen zu Sustainable Development Goals (SDG). Alle (außer Fresenius und Fresenius Medical Care) berichten zudem über Nachhaltigkeitsthemen. 24 der DAX 30-Unternehmen berichteten im Geschäftsjahr 2016 ihre Nachhaltigkeitsthemen nach dem Reportingstandard G4, zwei bereits nach den neuen GRI Standards.  

Rund 90 Prozent nutzten eine sogenannte Wesentlichkeitsanalyse zum Ermitteln ihrer wesentlichen Themen. Die Definition des Begriffs "Wesentlichkeit", kritisiert man bei Kirchhoff, sei jedoch meistens nicht GRI-konform. Die Spanne der für die Unternehmen "wesentlichen" Themen differiert zwischen 5 und 43 Aspekten. Tendenziell neige man dazu, diese "wesentlichen" Themen gegenüber den Vorjahren zu reduzieren beziehungsweise nach Themenfeldern zu clustern.

Der Trend zur Nachhaltigkeitsberichterstattung wird sich mit den Ansprüche der Stakeholder weiter verstärken, erwarten die Hamburger Reporting-Profis.  Schon heute beziehen Investoren nicht-finanzielle Faktoren in ihre Anlageentscheidung ein und erwarten daher "ein nachhaltiges Commitment zu internationalen Standards, Guidelines und Initiativen", so Philipp Killius, Head of CSR der Kirchhoff Consult AG.

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© CPWISSEN am 21.08.2017 15:21

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