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Index-Report 2013

72 Prozent der Unternehmen haben kein strategisches Employer Branding

Es mangelt noch immer an einem systematischen Handeln in Sachen Employer Branding. Zu dieser Erkenntnis kommt der vierte Personalmarketing Report 2013 der Berliner Agentur Index. Befragt wurden mehr als 2.200 Personalverantwortliche aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Belgien, Dänemark und Schweden.

Employer-Branding-Strategien sind noch immer Mangelware in deutschen Unternehmen. Das zeigt die aktuelle Index-Studie zum Employer Branding
Employer Branding: Noch immer fehlen die Strategien

Erst 28 Prozent der deutschen Unternehmen ermitteln laut aktuellem Index-Personalmarketing-Report das Budget für ihr Personalmarketing strategisch nach den Vorgaben einer längerfristigen Personalplanung. Dagegen stellen 56 Prozent Gelder eher situativ nach dem gerade anstehenden Personalbedarf bereit. 

Ähnliche Defizite bestehen bei Analyse und Erfolgsmessung: Das systematische Auswerten des Stellenmarkts, Wettbewerbsbeobachtungen und auch die Erfolgsmessung von durchgeführten Maßnahmen sind keinesfalls Standard. Lediglich 12 Prozent der deutschen Teilnehmer führen eine systematische Analyse des Arbeitsmarktes durch und nur 1 Prozent analysiert systematisch die Recruiting-Aktivitäten anderer Unternehmen. Immerhin 26 Prozent der Personalverantwortlichen werten die eigenen Recruiting-Aktivitäten aus, in der Regel jedoch nur bei der Schaltung in Online-Jobbörsen (24 Prozent) und bei Print-Stellenanzeigen (16 Prozent).

Budgets fließen in bekannte Kanäle
Bei der Verteilung der Personalbudgets liegt der Fokus in Deutschland weiterhin auf Stellenanzeigen. Dennoch verfügt nur ein Drittel der Unternehmen über ein Kommunikationskonzept für diesen Kanal. Insgesamt werden rund zwei Drittel der Budgets für Stellenanzeigen, Personalberater und Karrieremessen ausgegeben. Den veränderten Interessen der Zielgruppen und ihrer Mediennutzung wird damit kaum Rechnung getragen. Modernere Maßnahmen wie Social-Media-Aktivitäten oder Arbeitgebervideos erhalten deutlich geringere Budgets. Ihr Anteil am Gesamtbudget liegt bei 11 (Social Media) und 5 Prozent (Videos). 

Fazit: Marktforscher ebenso wie Agenturen müssten hier deutlich mehr Überzeugungsarbeit leisten und mit Best Practices punkten.  

→ Zum kostenlosen index Personalmarketing-Report 2013 mit den Ergebnissen für Deutschland  

Employer Branding: Budget-Verteilung

Personalmarketing-Kanäle

 

 

© CPWISSEN am 01.07.2013 10:06

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