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CTVA Trend Day

Für KPMG wird virtuelle Realität real

Erstmals in der Technik-Geschichte lässt sich die Illusion einer Realität als perfektes Rundum-Gefühl simulieren. Highlight beim CTVA Trend Day waren daher die Themen Virtual Reality und Augmented Reality. Eine bei der Veranstaltung vorgestellte Studie von KPMG belegt das beachtliche Potenzial des Markts.

KPMGVirtuell wird real, so lautet die Erkenntnis bei KPMG. Weil sich die als Wirtschaftsprüfer groß gewordene Gesellschaft in Richtung strategische Beratung weiterentwickeln möchte, hat sie sich mit Unterstützung eines Zukunftsforschers und zahlreicher Analysten auf die Suche nach zukuftsfähigen Geschäftsfeldern begeben. Dabei ist sie in der virtuellen Welt angekommen.

Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Zwischenformen wie 360-Grad-Videos versprechen eine heftige Marktentwicklung. Zum Trend Day der CTVA, der Corporate TV und Video Association in München, haben KPMG-Vertreter ihre Studie Neue Dimensionen der Realität einem breiteren Publikum vorgestellt. Die Studie untersucht vor allem Anwendungspozentiale der neuen Technik für Unternehmen.

Die Studienautoren erwarten eine ungeahnte Dynamik. Das Potenzial von VR- und AR-Anwendungen sei nicht ansatzweise ausgeschöpft, Prognosen noch schwierig, „sicher ist hingegen“, so Angelika Huber-Straßer, Bereichsvorstand Corporate, „VR- und AR-Anwendungen werden Abläufe und Prozesse verändern und gelegentlich revolutionieren. Mittel- und langangfristig werden sich neue Geschäftsmodelle herausbilden.“

Am meisten bewegt sich heute schon in den Branchen Marketing und Vertrieb sowie Aus- und Weiterbildung. Jede zweite Anwendung dient dem Vertrieb und Verkauf.

Neue Geschäftsmodelle sehen die Autoren schon kurzfristig in den Branchen Immobilien, Bekleidung und Tourismus. Grundlegende Veränderungen erwarten sie bei jenen Firmen, die emotionale oder informationsintensive Produkte anbieten, die komplizierte Prozessabläufe bewältigen und dort, wo die Mitarbeiter viel reisen müssen. Betrachtet wurden 400 Anwendungen, davon wurden 260 reine B-to-B-Anwendungen gründlich analysiert. 

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© CPWISSEN am 07.03.2017 11:56

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