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CP-Barometer des EICP

Editorial Shopping: Journalistische Inhalte verkaufen besser

Journalistische Inhalte sind wirksame Verkaufstreiber und eine gute Alternative zur klassischen Werbung. Zu diesem Ergebnis kommt das fünfte CP-Barometer des Europäischen Instituts für Corporate Publishing (EICP) unter dem Titel "Content & Commerce".

Editorial Shopping: Journalistische Inhalte verkaufen besser
So funktioniert Editorial Shopping. Quelle: EICP, zehnvier

Fast zwei Drittel der befragten Unternehmen und Dienstleister attestieren Corporate Publishing ein großes Potenzial zur Vertriebsunterstützung, sowohl für Konsumenten als auch für Geschäftskunden. 75 Prozent aller Befragten sind davon überzeugt, dass journalistische Inhalte ein wirksamer Verkauftreiber sind. "Der Leser wird durch redaktionelle Beiträge mit Bezug zu seiner persönlichen Lebenswelt emotional angesprochen und direkt in die Vertriebskanäle geführt. Das funktioniert nur über Inhalt, der, statt werblich einzelne Produkte zu promoten, Geschichten erzählt und sie in einen Gesamtkontext einbaut", unterstreicht Andreas Siefke, Vorsitzender des Forum Corporate Publishing.

Crossmediale Verzahnung punktet 
Aus Unternehmenssicht lässt sich der Vertrieb am besten mit Printmagazinen und Webseiten unterstützen. Je rund 40 Prozent halten darüber hinaus Apps, E-Newsletter, Videos und mobile Webseiten für geeignet. CP-Dienstleister sehen eher die klassischen sowie mobilen Webseiten als ideale Plattform zum Abverkauf. Über drei Viertel aller Befragten halten jedoch die crossmediale Verzahnung von Print-, Online und mobilen Medien für den besten Weg, um den Vertrieb zu fördern. Dabei räumen 75 Prozent der Unternehmen und CP-Dienstleister mobilen Endgeräte wie Smartphones und Tablets ein großes Potenzial ein, um dem Editorial Shopping noch weitere Möglichkeiten zu eröffnen. "Social Shopping-Funktionen ermöglichen es zudem, Freunde in den Kaufprozess zu integrieren und sich zu einem virtuellen Einkaufsbummel zu verabreden. Dadurch lassen sich zusätzliche Kaufanreize schaffen", ergänzt Michael Höflich, Geschäftsführer des Forum Corporate Publishing. 

Editorial Shopping - eine Alternative zur klassischen Werbung
Bisher nutzen je rund zweit Drittel der Unternehmen und Dienstleister Corporate Publishing zur Vertriebsunterstützung, Tendenz weiter steigend. Rund die Hälfte der Befragten sieht es als Aufgabe des CP, den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen noch mehr zu fördern. Die Hälfte der Befragten betrachtet Editorial Shopping als gute Alternative zu klassischer Werbung. Etwa ein Drittel der Unternehmen attestiert Corporate Publishing eine bessere Kommunikationswirkung als der klassischen Werbung. Ein Fünftel erwartet Budgetumschichtungen zugunsten von Corporate Publishing. 

Editorial Shopping - Erfolg ist messbar 
Beim Editorial Shopping lässt sich die Wirkung exakt quantifizieren und der Einsatz gezielt steuern. Redaktionen können das Kaufgeschehen in den E-Shops direkt beeinflussen, indem sie bestimmte Produkte nach vorn stellen – Trackingtools und spezielle Redaktionssysteme machen es möglich. Und wie gut es den journalistisch hochwertigen Inhalten gelingt, Interessenten zu Käufern zu machen, lässt sich in den digitalen Medien nahezu im Sekundentakt ermitteln. "Einen besseren Effizienznachweis gibt es nicht" ist Christian Fill, FCP-Bereichsvorstand für Digitale Medien, überzeugt.

CP-Branche weiter auf Erfolgkurs 
Der CP-Markt insgesamt wird sich nach Meinung von 83 Prozent der Unternehmen im nächsten halben Jahr im Vergleich zu anderen Marketing- und Kommunikationsdisziplinen positiv weiter entwickeln – eine Einschätzung, die 82,4 Prozent der CP-Dienstleister teilen.

Über CP-Barometer
Das Branchenbarometer des Corporate Publishing-Sektors gibt regelmäßig Auskunft über aktuelle Trends und Entwicklungen im deutschsprachigen Raum. Die Online-Befragung wird zwei Mal im Jahr mit einem festen Teilnehmerkreis aus Unternehmen und CP-Dienstleistern durchgeführt. Zusätzlich wird in jeder Erhebungsrunde ein zentrales, wirtschaftsrelevantes Thema abgefragt. Die aktuelle Ausgabe ist die fünfte ihrer Art und wurde im Herbst 2011 vom Europäischen Institut für Corporate Publishing (EICP), München, und dem Marktforschungs- und Strategieberatungsunternehmen zehnvier, Zürich, im Auftrag des Forum Corporate Publishing e.V. durchgeführt. 

Die kompletten Ergebnisse des CP-Barometers „Content & Commerce“ 

Tags:
Marktforschung, Forum Corporate Publishing 

© CPWISSEN 28.11.2011 10:24

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