Die Apps der Krankenversicherer im Visier
Die aktuellen Zahlen der Bitkomm zum App-Boom im Gesundheitsmarkt nahm TCP Terra Consulting Partner GmbH zum Anlass, eigene Zahlen zu den gesetzlichen Krankenversicherungen zu ergänzen.
Demnach interessieren sich 60 Prozent der GKV-Versicherten bereits für mobile Gesundheitsapplikationen ihrer Krankenkasse für das Smartphone. In der jungen Zielgruppe unter 25 Jahre sind es sogar 76 Prozent.
Im Oktober 2011 hat TCP das App-Angebot von 54 gesetzlichen Krankenkassen unter die Lupe genommen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des GKV-Marktes. Erst 43 Prozent der untersuchten Kassen bieten ihren Kunden überhaupt einen App-Service an. Es dominieren klassische Suchtools nach Ärzten, Apotheken, Krankenhäusern oder Geschäftsstellen der Krankenkasse.
App-Vorreiter im GKV-Markt sind
- BIG direkt gesund,
- KKH-Allianz
- AOK.
Während die BIG vormacht, wie mittels einer komplexen Krankenkassen-App der mobile Kontaktkanal zu den Kunden systematisiert und dialogorientiert erschlossen werden kann, heben sich die KKH-Allianz und die AOK durch innovative App-Ideen vom Markt ab. So bietet die KKH-Allianz eine ganze App-Serie, angefangen vom mobilen Röntgenpass bis hin zur Mutterpass-App. Die Koch-App der AOK schaffte es im Frühjahr sogar in die TOP 10 der Rubrik Gesundheit und Fitness im App Store.
Insgesamt bieten die meisten Krankenkassen-Apps vor allem Stand alone-Services, einseitige oder spezielle Funktionalitäten, die noch wenig nachhaltigen Kundennutzen erkennen lassen.
© CPWISSEN 21.11.2011 15:33







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