Auch mobile Warenwelten brauchen Information
Was heute das Leben der sogenannten Smart-Natives prägt, wird morgen den Alltag breiter Nutzergruppen beeinflussen. Der Trend geht dabei deutlich in Richtung mobiles Internet, so das Fazit der „Go Smart 2012: Always-in-touch. Studie zur Smartphone-Nutzung 2012“, die im Auftrag von Otto Group und Google durch TNS Infratest und Trendbüro durchgeführt wurde.
„Wer im Onlinehandel relevant bleiben will, muss dem Wunsch der Smartphone-Nutzer nach mobilen Angeboten nachkommen", ist Thomas Schnieders, Direktor Neue Medien bei Otto, überzeugt. Doch ohne gut aufbereitete Informationen geht nichts. Content entscheidet über Kauf oder Nichtkauf. Für Schnieders zählt Information deshalb neben Auffindbarkeit und Social Media zu den "wichtigsten Stichpunkten".
Laut Go-Smart-Studie gehen 71 Prozent der heutigen Smartphone-Nutzer davon aus, dass sie das Internet durch mobile Geräte in den kommenden Jahren intensiver nutzen werden. Bei der Mediennutzung differenzieren die User künftig nicht mehr zwischen stationär und mobil – ein Multichannelangebot inklusive Smartphone wird 2012 als Standard erwartet.
Noch ist M-Commerce keine gängige Praxis. Heute besitzen erst elf Prozent der Deutschen ein Smartphone. Doch in zwei Jahren wird fast jeder vierte Deutsche eines nutzen, Mobile Commerce könnte dann schnell Shopping-Realität werden. Die Kunden von morgen, so die Studie, erwarten das gleiche Leistungsspektrum, egal ob vom stationären Rechner oder mobil. Was online verfügbar ist, muss auch über das Smartphone abrufbar sein.
TNS Infratest befragte im Auftrag von Otto Group und Google rund 2.500 Internet- und Smartphone-Nutzern und führte eine repräsentative Bevölkerungsstichprobe mittels CATI (Computer Assisted Telephone Interview) durch. Angereichert wurden die quantitativen Ergebnisse mit qualitativen Lead User- und Experteninterviews, die das Trendbüro durchführte.
© CPWISSEN 24.06.2010 12:40







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