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Mediamath und Econsultancy

Omnichannel-Ansatz: eher Wunsch als Wirklichkeit

Eine gemeinsame Studie der Demand Side Plattform Mediamath und des Beraters Econsultancy zeigt, dass 91 Prozent der befragten Marketer wissen, wie wichtig es ist, den Kunden integriert über alle Kanäle zu erreichen. Bei mehr als der Hälfte von ihnen hapert es allerdings noch bei der Umsetzung.

Mediamath

Wunsch und Wirklichkeit sind nicht unbedingt deckungsgleich, wenn es darum geht, ob die User Experience beim Marketing an erster Stelle steht. An der Umfrage Dream vs. Reality: The State of Consumer-First and Omnichannel Marketing nahmen über 400 Marketer weltweit teil. 92 Prozent der befragten Werbetreibenden sind der Ansicht, dass integrierte Technik und Daten effektive und nahtlos über alle Kanäle hinweg ausspielbare Werbung ermöglichen. Allerdings wird eine wirklich nahtlose Integration erst bei einem kleinen Teil der Befragten auch erreicht.

Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Advertiser und ganze 96 Prozent der Agenturen und Technologieanbieter wissen, dass Werbe- und Marketingtechnologien noch nicht ausreichend integriert sind. Entsprechend sind erst 36 Prozent der Unternehmen mit ihrer aktuellen Technik zufrieden.

 

Alle hoffen auf Künstliche Intelligenz. 88 Prozent sind der Meinung, dass sie dazu beitragen wird, die Effektivität ihrer Maßnahmen zu steigern.

Ein User-orientierter Omnichannel-Ansatz versucht, die Kunden an allen Touchpoints optimal zu adressieren. Ohne diesen Rundum-Ansatz sei es schwierig, die Effektivität von Marketing-Ansätzen über verschiedene Kanäle hinweg sinnvoll zu messen, so die Studienautoren. Sieben von zehn Unternehmen, die keinen Omnichannel-Ansatz verfolgen, geben an, dass sie ihre Online-Werbeausgaben nicht den entsprechenden Offline-Kanälen zuzuordnen können.

 

 

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© CPWISSEN am 12.09.2018 10:01

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