Andreas Struck - guter Bekannter im CP - verlässt Burda und wird freier Berater
Viel ging nicht mehr nach seinem Abschied als Mitgeschäftsführer von BurdaYukom. In der Funktion des Director Operations konnte er wohl auch dem "Focus" keine entscheidenden Impulse verpassen. Das allerdings traut man auch keinem andern zu: Die Position wird nicht mehr besetzt.
Zwei Jahrzehnte Burda, das prägt. Andreas Struck, 46, war als Mitgeschäftsführer von BurdaYukom auf Lifestyle abonniert. Er sollte den B-to-C-Bereich anschieben. Ein schwieriges Unterfangen, denn BurdaYukom war unter Leitung von Manfred Hasenbeck vor allem eine führende B-to-B-Schmiede – die Burda-Glitzerwelten rauschten da eher schräg wie Störsender. Struck kämpfte schwer um seine Pfründe und musste Niederlagen einstecken: B-to-C-Projekte wie die Post-Postille Einkaufaktuell wanderten erst gar nicht zu BurdaYukom, sondern zur Burda-Tochter Milchstraße. Einem anderen, Chic für Karstadt, war wohl nicht nur wegen der Karstadt-Insolvenz eine kurze Lebenszeit beschieden. Binnen Jahresfrist war bereits wieder Schluss. Und nicht zu vergessen O2 can do. Auch auf diesen Imageträger musste BurdaYukom während der zweijährigen Ära Struck am Ende verzichten.
Nun also ist auch bei Focus Schluss. Struck geht mit der berühmten "Noch-Berater"-Karte als As im Ärmel. Wieviel Burda tatsächlich noch auf dieser Karte steht, wird sich in seiner neuen Selbständigkeit bald zeigen: Er widmet sich der Beratertätigkeit als Fulltime-Job. Eine entsprechende Agentur hatte er im Jahr 2000 bereits gegründet - prophylaktisch.
© CPWISSEN 15.11.2011 19:10







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