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Content-Strategie

Net-A-Porter baut seine Content-Marke "PORTER" weiter aus

Vor vier Jahren startete das "Porter Magazin" zur Stärkung der Mode-Onlinemarke Net-A-Porter. Jetzt wird der Content um eine tägliche digitale Ausgabe ergänzt.

PortereditNet-A-Porter bleibt in seiner Content-Strategie auf Kurs und baut seine Content-Marke Porter für seine luxusverwöhnte Klientel weiter aus. Wie das Unternehmen mit Edelmarken wie Gucci, Stella McCartney and Balenciaga im Angebot am Donnerstag bekannt gab, soll Porter künftig als "redaktionelle Stimme" auf einer neuen eigenen Plattform unter Porter.com Interessenten umfassend, das heißt täglich, wöchentlich und zweimonatlich erreichen und sie zur Interaktion mit dem Shop bewegen.

Das wöchentliche Digitalmagazin The Edit heißt konsequent künftig PORTEREdit und soll mit 52 exklusiven Celebrity-Coverstories und -Interviews noch unmittelbarer mit dem Shopangebot verknüpft werden. Zudem verdoppelt man mit zwei statt bisher einem wöchentlichen Video das Bewegtbildangebot. Produziert wird von einem Inhouse-Team.

Über eine gemeinsame App werden die digitalen Content-Angebote und das   gedruckte PORTER Magazin, das seit vier Jahren sechsmal jährlich erscheint und auch am Kiosk verkauft wird, noch enger verknüpft. Das digitale Content-Angebot wird in die Net-A-Porter App integriert und führt Kundinnen dann mit nur einem Klick in den Shop. 

 

Der neue Content-Druck ist das Ergebnis einer internen Umfrage

75 Prozent der Käufer wünschten sich mehr und öfter passende Contentangebote. Diesem Wunsch kommt man im Unternehmen offenbar gerne nach, weil die Verantwortlichen selbst erkennen, dass sich Inspiration leichter in Kaufabschlüsse wandeln lässt.  

Die Content-Strategie geht auf. Das erkannte auch Luxusgüterkonzern Richemont. Wie im Januar bekannt wurde, will die Nummer zwei hinter dem französischen LVMH das Unternehmen YNAP komplett übernehmen und damit seine Umsätze im Onlinevertrieb weiter ausbauen.

© CPWISSEN am 16.02.2018 12:55

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