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Erstens, zweitens, drittens...

Worauf sollten Unternehmen beim Einsatz von iPad-Applikationen achten? Wolfgang Henseler, Professor für Digitale Medien und Intermediales Design an der Hochschule in Pforzheim, nennt die drei wichtigsten Regeln für iPad-Anwendungen.

Welche Prinzipien sollten Unternehmen beim Einsatz von iPad-Apps einhalten?
Rund 30 Jahre nach Erfindung der Computermaus im Jahre 1968 stehen wir jetzt vor einem Paradigenwechsel.
Die Nutzung von Computeroberflächen verlagert sich Dank der neuen mobilen Tablet-Computer wie dem iPad hin zur unmittelbaren Bedienung des Geräts durch Fingerberührung (Touch und Gestik) oder direkter Stifteingabe. Im Gegensatz zu der bisherigen umständlichen Bedienung über Symbole, die mit Maus und Cursor gesteuert werden, geschieht die Interaktion beim iPad direkt und damit wesentlich intuitiver und mit einer viel besseren Usability.

Neben einer Reihe an elementaren Gestaltungskriterien sollten Entwickler vor allem drei grundlegende Prinzipien berücksichtigen:

  • Alles muss anklickbar sein – Texte, Bilder, Videos, einfach alles sollte Interaktion besitzen, d.h. alle Elemente einer iPad-App muss man berühren können und alle Elemente müssen ein Verhalten besitzen.
  • Eine iPad-App sollte immer auf das Wesentliche reduziert sein. Die Interaktion mit dem Objekt und nicht mit dem Symbol steht im Fokus der User Experience.
  • Kontext-Sensitivität und situative Relevanz sind extrem wichtig – die Funktionen sollten dann auftauchen, wenn sie benötigt werden. Das bedeutet, dass in der Entwicklung einer App sehr stark das Nutzungsverhalten im Look and Feel der App sowie der Kontext mitberücksichtigt werden müssen. Ein gutes Beispiel hierfür sind die automatische Einbeziehung von Location Based Services bei Suchanfragen. Solche Funktionen erhöhen die Nutzungseffizienz ungemein und damit den wirtschaftlichen Erfolhg von APPs.

© CPWISSEN 02.06.2010 15:23

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