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DSGVO und ePrivacy

Usercentrics vereinfacht das Datennutzungs-Prozedere

Spätestens die ePrivacy-Richtlinie wird eine Nutzereinwilligung, den sogenannten Consent, bei Third Party Cookies erfordern. Das Start-up Usercentrics will das Prozedere mit einer Plattform vereinfachen.

Gründer von Usercentrics

Die Gründer: Vinzent Ellissen (l.), Lisa Gradow und Mischa Rürup; Foto: Raimar von Wienskowski

Mit der DSGVO wurde Datenschutz für Webseiten zum Kernthema. Täglich sieht man beim Surfen durchs Netz, wie Unternehmen auf unterschiedlichste Art und Weise, vor allem mit Cookie-Bannern,  um die Zustimmung zum Einsatz von Cookies ringen. Ein junges Unternehmen aus München will das Prozedere um den Datenschutz jetzt vereinfachen. Es bietet eine Consent-Management-Plattformen (CMP) für Werbungtreibende, Publisher, Agenturen und Technologie-Anbieter an. Damit lässt sich die Einwilligung der Nutzer zum Daten-Tracking datenschutzkonform einholen, verwalten und dokumentieren.

Gegründet wurde das Start-up Anfang 2018. Schon im September konnte sich das Team um Gründer und CEO Mischa Rürup ein Investment in Millionenhöhe sichern, von Investoren aus namhaften Unternehmen wie Axel Täuber von Google. Inzwischen verwaltet Usercentrics bereits mehrere Millionen Consents pro Minute. Neu hinzugekommen ist der Video-Vermarkter ShowHeroes. Ein Widget (ablehnen - akzeptieren - mehr) im optisch klaren Design auf der Website klärt Nutzer nun darüber auf, welche Cookies gesetzt werden. Dadurch kann jeder Besucher selbst bestimmen, welche Daten an das Unternehmen übermittelt werden. 

Unter den Kunden sind neben ShowHeroes auch bereits Firmen wie T-Mobile, Telefonica oder Peter Kaiser.

© CPWISSEN am 31.10.2018 09:11

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