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Oath-Studie

Verbraucher geben Native Advertising den Vorzug

Laut einer Studie von Oath sticht Native Advertising die klassische Display-Anzeige bei Akzeptanz und positiver Markenassoziation aus. Man sollte wissen: Oath vertritt die Interessen unter anderem von AOL und Yahoo.

Traditionelle Display-Werbung hat es schwer, zum Verbraucher durchzudringen. Laut Erhebungen des Online Vermarkter Kreises (OVK) nutzen rund 20 Prozent der Deutschen Werbeblocker. Von rund 54 Prozent unter den 18- bis 24-Jährigen geht Vermarkter Oath aus – gute Argumente für die eigenen Native-Advertising-Formate. Mobile Moments

In einer Umfrage unter 6.000 Teilnehmern ließ Oath ermitteln, was Native Ads wirklich bringen. Ergebnis: 62 Prozent würden eher Marken empfehlen, die sie in Native Ads gesehen haben und 39 Prozent eher einen Kauf in Betracht ziehen.

Die Umfrage ergab zudem, dass Premium-Publisher-Umgebungen das Vertrauen in Native Advertising und beworbene Marken stärken. Im Vergleich zu traditioneller Display-Werbung stieg die positive Markenassoziation um 34 Prozent.

Verhaltenstests zur Verbraucher-Interaktion mit Native Ads verstärkten zudem die Erkenntnis: auf mobilen Geräten machen Native Ads besonders viel Sinn. Sowohl in Premium- als auch in Non-Premium-Publisher-Umgebungen lösten Native Ads 49 Prozent mehr positive unterbewusste Reaktionen aus als klassische Display-Werbung. Zudem gaben 39 Prozent der Verbraucher die Rückmeldung, dass die Inhalte von Native Advertising auf mobilen Geräten natürlicher aussehen.

Entscheidend für den Erfolg ist laut Studie nicht zuletzt die Position der Native Ads. Wurden sie eingeblendet und nicht nur am unteren Rand der Webseite eingebaut, erzielten sie mehr als die doppelte durchschnittliche Verweildauer und ein Plus von 27 Prozent beim Markenbekanntheitswert.

"Native Advertising hat sich als ein erfolgreiches Format in der Branche weltweit etabliert und ersetzt zunehmend mehr und mehr Displayformate", sagt Markus Frank, Managing Director DACH bei Oath. Zu den Formaten, die Oath anbietet, gehört beispielsweise die Full-Screen-Ad "Mobile Moments", bei der sich die Anzeige beim Scrollen zwischen die Inhalte schiebt.

Was die Studie allerdings auch zeigt, ist die nonchalante Begriffsdefinition von Native Advertising auf der Suche nach Schlupflöchern, um dem Zugriff durch Adblocker zu entgehen.

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© CPWISSEN am 29.11.2018 10:52

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