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IFRA World Publishing Expo

Mehr Platz für Corporate Content und Start-ups auf der Digital Content Expo

Wenn vom 9. bis 11. Oktober in Berlin die World Publishing Expo & Digital Content Expo (DCX) stattfindet, werden auch einige Start-ups dabei sein. Im eigens dafür eingerichteten Start-up-Park zeigen 24 junge Unternehmen, wie sie sich die Zukunft der Medienwelt vorstellen.

IFRA und DCX finden vom 9. bis 11. Oktober in Berlin statt

Zusätzlich zu den Messeständen der Start-ups gibt es 48 Pitches und Präsentationen sowie ein Speed-Dating, bei dem die Messebesucher mit den Gründern in Kontakt kommen können. Um genügend Raum für Networking zu schaffen, hat der Veranstalter die Fläche erweitert.

Mit dabei ist unter anderem Emil Jimenez, Gründer und CEO von Passion1. Er spricht unter dem Titel "Dear publishers, thank you for being dinosaur" über sein Kernprodukt, das sich zu einer Nischen-Publisher- und Anzeigenplattform entwickelte.

David Böhm stellt seinen Dienst Newsadoo vor, das eine Art Spotify für News-Inhalte sein soll. Es bündelt verschiedene Zeitungen und Newsanbieter und analysiert die Vorlieben der Leser mithilfe von Künstlicher Intelligenz.

Juliette Pauthe, Head of Content bei PlayPlay, gibt in ihrem Vortrag 10 Tipps, wie man bessere und mehr Videos sehr einfach für verschiedene Kanäle produzieren kann. "User, Algorithmen und Werbekunden lieben Video", ist sie überzeugt und empfiehlt deshalb, sie zum Herzstück jeder Content-Strategie zu machen.

 

Wie Agenturen und Medienhäuser "Location Based Content" für mobiles Storytelling nutzen können, erklärt Michael Wolf, CEO von Wingu. Er stellt neueste Technologien vor, die den Lesekomfort vor Ort erhöhen und echte Content-Erlebnisse schaffen.

Weitere Themen der Gründer, die im Start-up Park vertreten sein werden, sind das zielgerichtete Datenmanagement, der Umgang mit Adblockern, Digital Advertising in Zeiten der DSGVO oder wie man das Engagement und Interaktivität der Leser in Geschäftsmodelle integrieren kann.

 

Offizieller Partner des Start-up Parks ist die Global Alliance for Media Innovation (GAMI) von WAN-IFRA, dem Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien. "Medienunternehmen können nicht nur von den zukunftsgerichteten Technologien der Start-ups lernen, sondern sich auch von ihrem Innovationsgeist anstecken lassen. Wir benötigen heute mehr denn je eine agile Grundhaltung, um uns an die Herausforderungen der Zukunft dynamischer anzupassen – in Bezug auf die angebotenen Produkte und Dienstleistungen sowie die Transformation der Unternehmen", sagt Vincent Peyrègne, WAN-IFRA CEO.

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© CPWISSEN am 09.08.2018 10:00

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