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Adobe entzaubert Mythen über KI

Der Hype um Künstliche Intelligenz (KI) führt zu viel Halbwissen, mit dem Adobe jetzt in einem neuen E-Book aufräumen will. Auf 35 Seiten nimmt das Unternehmen die gängigsten Mythen zu dem Thema auseinander.

E-Book über KI von Adobe

Adobe stimmt der Aussage, KI stecke noch in den Kinderschuhen, in seinem E-Book zwar zu, stellt aber dennoch fest, dass KI eine Wachstumstechnologie ist, auf der viele kommende Innovationen aufbauen werden. In KI sieht man daher eine Basisinnovation, die Nährboden für weitere Entwicklungen sein wird. Grund genug, sich jetzt damit zu befassen.

Dem Mythos "KI findet noch keine praktische Anwendung in Unternehmen" widerspricht Adobe. Nach einer Studie von Harvard Business Review, nutzen 20 Prozent der Unternehmen eine oder mehr KI-Anwendungen in ihren Kernbereichen. 41 Prozent experimentieren immerhin damit oder haben Pilotprojekte wie Chatbots, Targeting oder personalisierte Webseiten. Der Einsatzbereich wächst, ist man bei Adobe überzeugt: Kreative setzen KI künftig in der Bilderkennung ein, Content Marketer erhalten Layout-Vorschläge für Social-Media-Posts, auch mit automatisch adaptierten Formaten für verschiedene Kanäle. So unterstützt und vereinfacht KI das Arbeiten.  

Selbstverständlich hält man es bei Adobe nicht für zu früh, eigene KI-Lösungen zu implementieren. Schließlich hat der Kreativkonzern selbst Plattformen für verschiedene Anwendungen im Portfolio, die Datenströme integrieren und verarbeiten. So gesehen ist das E-Book zugleich Content Marketing in eigener Sache. Dass Anwender, die sich schon frühzeitig mit KI befassen, Vorteile haben, versteht sich da von selbst. Adobe verspricht eine bessere Customer Experience, Umsatzsteigerungen, höhere Effizienz im Marketing, mehr Innovationsfähigkeit und insgesamt größere Chancen, um mit disruptiven Einflüssen in der digitalen Welt konkurrieren zu können.

Auch den Trend zur Personalisierung unterstützt KI, weil voraussagbare Entscheidungen die Effizienz von Marketing-Aktionen steigern. Allerdings ist KI zum aktuellen Zeitpunkt der Entwicklung nur so gut, wie die Daten, mit denen man füttert. Und hat man erst deren Qualität überprüft, darf man noch immer keine Wunder erwarten. Denn auch der Algorithmus muss erst trainiert werden und "lernen", um fehlerfrei zu arbeiten.

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© CPWISSEN am 19.09.2018 13:30

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