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Lego macht's vor: AR-App für Customer Experience und Marktforschung

Sie kostet nichts, ist frei von Werbung und sonstigen Marketing-Botschaften: Die neue Lego AR-App "Playground". Und dennoch unterstützt sie den Verkauf.

LEGO AR Playgrounds

Wozu sollen all diese Customer Experiences mit Mixed Realty eigentlich gut sein, wenn am Ende kein Stück mehr verkauft wird? Das fragen sich nicht wenige Marketingverantwortliche. Bei Lego hat man jetzt einen interessanten Ansatz gefunden: Nimmt man mit dem Smartphone und passender App LEGO Playgrounds seine Lego-Steine ins Visier, erwachen bestimmte Sets zu spielerischen Szenen, die zum Nachbau und Nachspielen animieren – und vielleicht zum Kauf des einen oder anderen Ergänzungssets. Aber nein, darum geht es Lego gar nicht.

Zumindest wird die Verkaufsabsicht so nicht thematisiert: Vielmehr will man auf spielerische und experimentelle Weise mit Kindern in Kontakt treten. Sie sollen per App ihre neuesten Spielerlebnisse auf einer passenden Plattform teilen und "zugleich die Design- und Entwicklungsteams inspirieren, um künftig Spielerlebnisse noch ansprechender zu gestalten", erklärt Tom Donaldson, Vizepräsident des Creative Play Lab der Lego Group.

Zu den AR-unterstützten Spielesets zählen die NINJAGO Dragon Hunters-Sets LEGO® NINJAGO® Dieselnaut (70654) und die LEGO® NINJAGO® Dragon´s Pit (70655). Unterstützt von Apples ARKit-Technik können sich zwei Spieler miteinander verbinden oder mit einem Freund zusammenschließen, um gegen Drachenjäger zu kämpfen, Abwehrstrategien zu entwickeln und sogar Highscores mit Freunden zu vergleichen.

LEGO Playgrounds ist für alle Altersgruppen gedacht. Der erste LEGO NINJAGO AR-Spielplatz wird jedoch aufgrund der Komplexität des Spiels erst ab 9 Jahren empfohlen.

→ Die App ist ab sofort im App Store verfügbar.

© CPWISSEN am 10.12.2018 14:02

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