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Pionier

Ikea nutzt bereit das neue ARKit von Apple

ARKit ist kaum auf dem Markt angekommen, schon hat Ikea das neue Apple-Tool für seine neue App "IKEA Place" eingesezt.

Ikea Place App

Sascha Lobo lobt Apples ARKit beim Spiegel gerade so, wie es seinem blitzroten Hahnenkamm entspricht, der seinen ansonsten eher blanken Schädel schmückt: in grellsten Farben. Lobo sieht im ARKit nicht weniger als einen "Technologiekomplex, der das Zeug hat, die digitale und damit auch die kohlenstoffliche Welt zu verändern". Dampf raus, Beispiele rein – und man ist bei Ikea. 

Für Michael Valdsgaard, Leader Digital Transformation bei Inter Ikea Systems, ist das ARKit eine neue Chance, Kunden beim Einrichten immer neue User-Experience-Kicks und Entscheidungshilfen zu bieten. Augmented und Virtual Reality leisten dabei wertvolle Dienste.  

 

Zu 98 Prozent exaktes Skalieren

Mit seiner neuen App IKEA Place setzen die Schweden daher als erste Einrichtungsmarke weltweit auf die neue ARKit-Technik (AR = zu Deutsch: erweiterte Realität) von Apple. Damit lassen sich Produkte jetzt automatisch mit einer Genauigkeit von 98 Prozent skalieren – abhängig von den Maßen des Raums. AR wird so real, dass man die Textur der Materialien ebenso wie den Licht- und Schattenfall auf die Einrichtungsgegenstände erkennen kann.

Voraussetzung für das Nutzen der App ist ein Upgrade des iPhones auf iOS11. Dann lädt man die App aus dem Apple App Store herunter, scannt seinen Fußboden zu Hause, schaut sich die in der App verfügbaren Produkte an (rund 2.000 vom Start weg) und wählt den Wunschsessel, das Sofa, das Bücherregal per Klick einfach aus und schiebt es, wohin immer es passen könnte. Fertig.  

Neben dem digitalen Platzieren der Möbel im Raum, lassen sich über die App auch Fotos und Videos von der virtuellen Einrichtung machen und diese mit Freunden teilen. Und selbstverständlich kann man dann alles auch direkt über die Ikea-Website kaufen. 

Die App soll in Kürze zum Download bereitstehen. 

 

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© CPWISSEN am 16.09.2017 10:55

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