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MyPrivateBanking

Studie: Banken enttäuschen mit ihren Apps

Die Revolution der mobilen Anwendungen ist bei den Banken noch nicht angekommen. Die meisten Institute bieten in ihren Apps nur rudimentäre Funktionen, auch das iPad und das Android-Betriebssystem finden zu wenig Berücksichtigung, so die aktuelle Studie „Mobile Apps for Banking“ des Schweizer Instituts MyPrivateBanking.

Die Marktforscher im Schweizerischen Kreuzlingen haben die Mobile-Anwendungen der 50 weltweit führenden Banken für ihre Studie Mobile Apps for Banking unter die Lupe genommen, und das ist das Ergebnis: Zwei Drittel der analysierten Institute bieten nur rudimentäre Mobile Apps mit sehr begrenzten Funktionen und Inhalten. Nur eine Handvoll Banken bieten ein umfassendes und nutzerfreundliches Portfolio von aufeinander abgestimmten Apps für Privatkunden. Einige Institute bieten gar immer noch keine Mobile Apps für Privatkunden an. Die besten Apps bietet die Deutschen Bank und der französischen Caisse d'Epargne.

Die Mehrheit der Apps ist nur für das iPhone erhältlich, für das iPad fehlen dagegen in spezifische Apps. Noch bedenklicher sei, so die Autoren der Studie, dass viele Banken keine Apps für das Android-Betriebssystem anbieten. Weniger als die Hälfte der Banken bieten Produktinformationen oder Finanznachrichten auf ihren Mobile Apps. Inhalte, die laut Studienautoren von Kunden gerne genutzt werden, wie Videos oder digitale Kundenmagazine sind kaum zu finden. Auch Sicherheit und Datenschutz sind Schwachpunkte der Banking Apps: Viele der Anwendungen haben eine schlechtere Datensicherheit als das klassische Onlinebanking über den PC.

Der Trend ist dennoch erkannt: Eine Analyse vom Mai dieses Jahres hatte noch wesentlich vernichtendere Ergebnisse zutage gebracht. Nur die Hälfte der im Mai 2011 von MyPrivateBanking untersuchten 30 größten Banken und Vermögensverwalter boten ihren Kunden mobile Anwendungen. Nur drei (10%) der Finanzdienstleister stellten mobile Applikationen bereit, die über simples Online-Banking hinausgehen.

MyPrivateBanking.com mit Sitz im Schweizerischen Kreuzlingen sieht sich als erste unabhängige Informations- und Networking-Plattform für Kunden von Vermögensverwaltern und Private-Banking-Anbietern weltweit. 

weitere Infos zur Studie


© CPWISSEN 05.12.2011 12:44

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