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Storytelling

So soll Audis Mondlandung Red Bulls Stratos-Sprung in den Schatten stellen

Vorsprung durch Technik: Die Ingolstädter Autohersteller wollen ihrem langjährigen Claim jetzt auf ganz besondere Art gerecht werden: 2019 sollen zwei Audi lunar quattro auf dem Mond landen. Eine Story unter Reichweitenrekord-Verdacht – Ulrich Schwarze erzählt sie auf der CMCX am 6. März.

Audi Mondmission – Audi lunar quattro

Die erste private Mondmission überhaupt hat ihren Ursprung in Ingolstadt. 2019 soll das Raumschiff ALINA genau dort landen, wo 1972 mit der Apollo-17-Crew das letzte Mal Menschen auf dem Mond waren. Doch dieses Mal steigen keine Astronauten aus, sondern zwei Audi lunar quattro – speziell für die Fortbewegung auf der Mondoberfläche konstruierte Roboterfahrzeuge. Sie sollen die Mondlandschaft erforschen, HD-Bildmaterial an die Erde senden und herausfinden, ob sich der 384.400 km entfernte Mond als Lebensraum für die Menschheit eignet. 

Vom Start weg im Jahr 2015 fanden die Planungen der Audi Mission to the Moon prominente Unterstützung: Bestseller-Autor und Science-Fiction-Experte Frank Schätzing (u. a. Der Schwarm) erklärt Sinn und Zweck der Expedition im Youtube-Video. Im Januar 2016 verriet der inzwischen verstorbene Apollo-17-Astronaut Eugene Andrew Gene Cernan, wie es ist, auf dem Mond zu singen und zu tanzen.

Audi selbst sucht auf dem Erdtrabanten vor allem Image. Gerade heftig geschüttelt von Dieselskandal und Rückrufaktionen, hofft der Autohersteller unter dem Volkswagen-Dach auf positive Mediawerte durch das begleitende Storytelling. Ulrich Schwarze, Projektleiter Mission To The Moon bei Audi:

„Für uns ist das Projekt eine großartige Möglichkeit, mit den Audi lunar quattro unsere Audi Kernkompetenzen unter härtesten klimatischen Bedingungen zu demonstrieren. Zudem bietet die Mission auf Marketingebene einzigartige Stories und Vermarktungsmöglichkeiten, um unsere brand awareness zu pushen und unser Image als führender Automobilhersteller zu schärfen.“ 

Schwarze stellt das Mondprojekt auf der CMCX (6. und 7. März) in München vor. 

zum Programm

Earlybird-Tickets noch bis 31. Januar

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© CPWISSEN am 25.01.2018 12:54

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