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McKinsey: Gut erzählte Geschichten bringen 30% Umsatzplus

Nun propagiert auch McKinsey das Storytelling: Markenbotschaften, in Geschichten erzählt, kommen überzeugender an als schlichte (Werbe-)Sprüche, sagt McKinsey-Marketingexperte Thomas Bauer.

McKinsey: Gut erzählte Geschichten bringen 30% Umsatzplus
Thomas Bauer

„Es besteht die Gefahr, prospektive Kunden mit allzu simplen Botschaften zu langweilen und die eigene Marke dem Spott der sozialen Netzwerke auszusetzen.“

Das schreibt der Münchner McKinsey-Marketingexperte Thomas Bauer den Werbern ins Stammbuch. Bauer, Partner bei McKinsey München, berät international führende Marken zu Marketing- und Sales-Themen. Sein Themenfokus liegt auf Programmen zur Verbesserung der Marketingeffektivität und Markenführung.

Er nennt die Stories, bei denen Unternehmen oder Marken als Absender erkennbar sind, „Marken-Geschichten“. „Diese maßgeschneiderte Geschichten erhöhten nicht nur die Loyalität, sie könnten auch dazu beitragen, den Markenumsatz um bis zu 30 Prozent zu steigern.“ Zumal Stories auf allen Kanälen funktionieren – sie müssen nur gut erzählt werden, und da ist das Problem: Die handwerklichen Anforderungen an gelungenes Storytelling würden unterschätzt.

Veröffentlicht hat Bauer seine Thesen als Beitrag in dem im Verlag John Wiley & Sons erschienen englischsprachigen Buch Marketing Performance. Eine lesenswerte Zusammenfassung findet sich in dem vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger herausgegebenen Blog Editorial Media: „McKinsey: Gute Geschichten statt schlichter Sprüche

© CPWISSEN am 28.06.2018 12:03

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