.: Strategie
Schwerpunkt Regionalisierung

Lokal ist in

Das Kontrastprogramm zur Globalsierung ist der Blick auf die Region. Was rund um den Kirchturm und vor der eigenen Haustür passiert, ist immer relevant. Auch in Marketing und Kommunikation setzt sich diese Erkenntnis zunehmend durch.

Regionalisierung: Hallo Hamburg
Wir danken KNSKB+ für die Übersetzung – die Redaktion

"Ein Eichhörnchen, das gerade in deinem Garten stirbt, ist unter Umständen in diesem Augenblick relevanter für dich als sterbende Menschen in Afrika." Dieses Zitat von Mark Zuckerberg beschreibt auf ziemlich brutale Weise, dass in Zeiten der Globalisierung der Blick erst Recht vor die eigene Haustüre fällt. Zu jeder Bewegung gibt es eine Gegenbewegung und wenn das große Ganze wichtig ist, dann auch das lokale. Es liefert Identifikationsansätze.

Lokal ist in. Was früher mal als provinziell galt, kann heute hip sein. Brauerein, Musiker, Lebensmittel – was den Stempel "regional" hat, bekommt Sympathiepunkte. Davon profitieren auch Medien in der Kundenbeziehung. Wenn sie den Menschen das Gefühl geben können, sie ernst zu nehmen und ihnen Inhalte bieten, die in ihrer Region relevant sind, gewinnen sie das Interesse der Leser. Das kann die Veranstaltung beim lokalen Buchhändler sein, der Gesundheitskurs um die Ecke oder das globale Intranet mit lokalen Inhalten.

Einige Medien sprechen mit ausgefeilten Konzepten und anspruchsvollem Workflow ihre Leser in unterschiedlichen Orten individuell an. Wie das funktioniert, welche Inhalte das sind und welchen Mehrwert sie bieten, lesen Sie in den kommenden Wochen auf CPWISSEN.

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© CPWISSEN am 09.08.2018 16:59

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