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Whitepaper

BVIK gibt Hilfestellung im Social Web

Worauf es beim Einsatz von Social Media im B-to-B ankommt und welche Grundregeln es gibt, stellt der Bundesverband Industriekommunikation (BVIK) in einem neuen Whitepaper vor.

Silke Lang, bvik

Media stellt die Kommunikation im B-to-B-Bereich vor andere Herausforderungen als im Kontakt zu Endkunden. Doch auch hier ist eine professionelle Social-Media-Strategie unerlässlich. Gerade weil Plattformen wie Facebook, XING, LinkedIn, YouTube, Pinterest oder Instagram zunehmend für die Neukundengewinnung und das Employer Branding eine wichtige Rolle spielen.

Das Whitepaper des BVIK stellt unter anderem folgende sechs Punkte heraus:

1. Status quo ermitteln

Wie ist das Unternehmen bislang aufgestellt? Wie kommuniziert es? Was macht die Konkurrenz? Gibt es Influencer? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung?

2. Zielgruppe definieren und Buyer Personas erstellen

Wen möchte man erreichen? Wodurch zeichnet sich diese Zielgruppe aus? Was sind die Pain Points der Personen? In welchen Kanälen tummeln sich die Menschen?

3. Social-Media-Ziele festlegen

Möchte ich meine Marke bekannter machen? Sollen neue Kunden angelockt werden? Ist die Verbesserung des Service ein Hauptziel? Möchte das Unternehmen ein höheres User-Engagement erreichen und die Reichweite steigern?

4. Content-Strategie festlegen

Auf welche Themen und authentischen Inhalte will man setzen? Wie weckt man Emotionen bei seiner Zielgruppe? In welchem Format sollen Inhalte aufbereitet werden? Sollen auch fremde Inhalte gespielt werden? Wie oft wird gepostet? Welcher Kommunikationsstil wird gepflegt?

5. Passende Kanäle auswählen

Habe ich den passenden Kanal für meine Zielgruppe? Will ich schnell bekannter werden oder eher Beziehungen pflegen? Habe ich vor, Video-Produktionen zu spielen?

6. Kennzahlen für die Erfolgsmessung festlegen

Wo sollte verstärkt investiert werden? Welche KPIs sind für das Unternehmen relevant? Geht es darum, bekannter zu werden? Liegt der Fokus auf verdrießlichen Zielen? Habe ich auch qualitative Metriken berücksichtigt? Wie interpretiert man die Kennzahlen richtig?

Weitere Tipps aus dem Whitepaper:
Hat ein Unternehmen seine Guidelines für das Social Web entwickelt, ist es wichtig, dass sich alle Mitarbeiter über die Abteilungen hinweg daran halten. Zu den Inhalten der Guidelines zählen Ziele, Grundhaltung, Grenzen, rechtliche Rahmenbedingungen und die organisatorischen Prozesse.

Die Unternehmenskultur muss ebenso auf den Prüfstand wie auch die Bereitschaft, sich der Community zu öffnen und eine gewisse Fehlerkultur zuzulassen.

Die Social-Media-Welt verändert sich rasend schnell. Es ist daher wichtig, die Trends im Auge zu behalten und sein eigenes Engagement fortlaufend zu überprüfen.

"Trotz der zunehmenden Digitalisierung und der Tatsache, dass die Grenzen zwischen realer und digitaler Welt immer fließender werden, darf die menschliche Komponente nicht zu kurz kommen. Markenwerte müssen durchgängig, transparent und erlebbar sein. Es ist deshalb die Aufgabe des B2B-Marketings, beide Welten zu vereinen", sagt Silke Lang, Leitung Marketing Mobile Hydraulics, Bosch Rexroth AG und Vorstand des BVIK.

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© CPWISSEN am 23.07.2018 11:58

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