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Wie Asklepios-Kliniken den internen Wissenstransfer für Mediziner organisieren

Um die neuesten Forschungsergebnisse zu kennen, müssten Mediziner ständig einen Blick auf die aktuellsten Publikationen werfen. Die Asklepios-Kliniken setzen nun auf digitale Unterstützung.

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Das medizinische Wissen verdoppelt sich in immer kürzeren Abständen. 1950 dauerte es noch 50 Jahre, 1980 betrug diese Frist sieben, 2010 nur noch 3,5 Jahre. Damit einher geht eine Flut an Publikationen, die monatlich in den verschiedenen Fachgebieten publiziert werden. Angesichts dessen "wird die gut aufbereitete und strukturierte Bereitstellung von medizinischen Inhalten unerlässlich, um dieses Wissen auch in der klinischen Praxis anwendbar zu machen", erklärt Stefan Mampilly, Vice President Europa bei Wolters Kluwer Health, einem Anbieter von Fachinformationen aus den Bereichen Gesundheit und Pharma.

Dessen System UpToDat ist seit Beginn dieses Jahres in allen Asklepios-Kliniken für die Mediziner dort verfügbar. Asklepios betreibt rund 150 Gesundheitseinrichtungen in 14 Bundesländern und hat sich die Digitalisierung und Weiterentwicklung des internen Wissensmanagements auf die Fahnen geschrieben.

UpToDate ist ein Wissenssystem zur klinischen Entscheidungsunterstützung, kurz CDS für "Clinical Decision Support". Es soll die bestmögliche Versorgung von Patienten auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft gewährleisten. Die Mediziner finden dort Informationen zu neuesten Veröffentlichungen und Leitlinien aus der Wissenschaft. Für Professor Christoph Herborn, Medizinischer Direktor der Asklepios Gruppe, ist der Einsatz dieses Systems "ein Schritt Richtung Spitzenmedizin."

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© CPWISSEN am 13.08.2018 11:04

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