Keine Fehler, mehr Tempo
Kann das Publishingsystem K4 von Vjoon auch für komplexe Herstellungsprozesse von Produkt- und Verkaufsliteratur eingesetzt werden? Roland Klass, Workflow- und Produktionsspezialist von Köckritzdörrich, Reutlingen, meint ja. Im Alten Wasserwerk, wo die Agentur ihren Sitz hat, wird mit K4 heute alles produziert, vom Magazin bis zur Broschüre. Am Anfang stand ein zeitlich sportlicher Auftrag.
Die Aufgabe, vor die sich Köckritzdörrich Mitte 2010 gestellt sah, war keine leichte – sowohl technisch als auch hinsichtlich des Zeitfensters. Der Projektstart für die in 14 Sprachen und 19 Länderversionen zu erstellende Produktliteratur von Infiniti, der Premium-Automarke des japanischen Automobilherstellers Nissan, war für Mitte Juni geplant und sollte bereits drei Monate später, am 1. September, an die Händler ausgeliefert werden. So blieben de facto sechs Wochen reine Produktionszeit.
Eine große Herausforderung, die es unbedingt zu meistern galt. Denn als Publishing-Lead-Agentur für die gesamte europaweite Produktliteratur der Premium-Marke von Nissan, spielt Infiniti eine wichtige Rolle für Köckritzdörrich.
Entscheidungsfindung
Bei dem internationalen Projekt waren viele Beteiligte unter einen Hut zu bringen: der Kunde Infiniti Europe in Rolle am Genfer See, die europaweit aktiven Übersetzer von Lionbridge sowie die Agenturseite mit der Kreation und dem Beratungsteam.
Auf der Suche nach einem flexiblen System, das in Sachen Reaktionsfähigkeit, Transparenz, Kosten und Steuerung überzeugte, fiel die Entscheidung auf das Crossmedia-Publishing-System Vjoon K4 der Vjoon GmbH in Bönningstedt, bei Hamburg, nachdem wir die verschiedenen Cross-Publishing-Systeme sehr genau miteinander verglichen haben. Vjoon K4 überzeugt durch seine Benutzerfreundlichkeit, Systemstabilität und Kosten-Nutzen-Analyse. Vor allem, wenn man als Dienstleister auf der anderen Seite eine komplexe Kundenorganisation in so ein System integrieren muss. Systempartner für Planung, Integration, Installation und Schulung ist die Mainblau GmbH aus Dreieich bei Frankfurt.
Die Errungenschaften durch das neue System zeigen sich am besten im Vorher-Nachher-Vergleich:
| Vorher | Nachher |
| Im PDF-basierten Workflow kreierte die Agentur das Layout für Form und Inhalt. Darauf folgte dann ein reger PDF-Austausch zwischen allen Beteiligten, der so manches Mal zu völliger Verwirrung oder gar Fehlern führte. So waren korrigierte PDF´s doppelt vorhanden oder gelegentlich fand eine Korrektur ihren Weg erst gar nicht in die finale Version. Zu große Email-Anlagen lösten Probleme aus und Fehlerquellen waren meist nicht zu identifizieren. Es fehlte Transparenz und der Zeitaufwand war erheblich. | Mit Hilfe von Vjoon K4 konnte innerhalb kürzester Zeit länderübergreifend das komplexe Preislistenprojekt abgewickelt werden. Beteiligt sind die Kreation (Agentur) in Reutlingen mit vier Beratern, die Übersetzer (Lionbridge) in Dublin mit 20 Mitarbeitern europaweit verteilt sowie das Infiniti-Product-Management, das Infiniti-Pricing-Management und die Infiniti-Marketing-Abteilung mit insgesamt zwölf Beteiligten. |
Zu jeder Zeit kann heute der aktuelle Projektstatus der einzelnen Preislistenversionen (Länderversionen) abgerufen werden. Dadurch ist ein lückenloser Prozess gewährleistet. Die Fäden in der Hand hat an zentraler Stelle das Produktionsteam in Reutlingen.
Adobe InCopy zur optimalen Texterstellung und -bearbeitung ist auf dem Zentralserver installiert. Bei allen anderen Beteiligten genügen ein PC mit Internetzugang und eine Zugangsberechtigung, um sich am Entstehungsprozess zu beteiligen. Änderungen werden von den jeweils Zuständigen direkt im Objekt gemacht, anstatt wie früher nur Änderungswünsche im PDF zu markieren und können in den Dokumenten durch farbliche Kennzeichnung von jedem Prozesspartner nachverfolgt werden, in der sogenannten Versionshistorie. Hierdurch wird ein hohes Maß an Sicherheit für die korrekte Integration von Textinhalten gewährleistet. Jeder hat zu jeder Zeit Zugang zu den Dokumenten egal, wo er sich befindet, wenn er nur eine Internetverbindung zur Verfügung hat und kann Änderungen vornehmen. Die Frage - Wer hat was wann und wie geändert? – gehört der Vergangenheit an. Transparenz zur Fehlervermeidung lautet hier die Devise.
Fazit: Der Einsatz von Vjoon K4 erlaubt einen fließenden, transparenten Produktionsprozess von mehrsprachigen, aufwändigen Publikationen und hilft personelle Ressourcen zu sparen und anderweitig einzusetzen. Neu geplant beim Preislistenteam ist bereits die Integration der europaweiten Büros der Rechtsanwälte von Lewis Silkin in den redaktionellen Prozess der Produkt- und Verkaufsliteratur. Auch die Broschüren von Infiniti in zwölf Sprachen werden künftig mit Hilfe von Vjoon K4 kein Hexenwerk mehr sein. Die Entscheidung Vjoon K4 zu installieren war goldrichtig und strategisch sehr wertvoll.

Internationale Preislisten in unterschiedlichen Sprachen sind aufwändig in Aufbau, Abstimmung und Aktualisierung.
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© CPWISSEN 18.08.2011 17:35






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